Pflanzen und Naturformen spielen eine wichtige Rolle in der Kunst. Wir beginnen mit Naturstudien und arbeiten im Atelier unter Anleitung der Malerin und Künstlerin Heide Klencke mit Zeichnung, Malerei und Druckverfahren.
Erwachsene
Heide Klencke
Landesmuseen SH
Bei diesem Angebot handelt es sich um einen zehntägigen Workshop, jeweils donnerstags von 14.30 bis 17 Uhr. Die Termine sind nicht einzeln buchbar (Do., 14.05. entfällt und wird durch Do., 02.07. ergänzt).
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
156 €
zzgl. Eintritt
Die Wikinger von Nordic Stalking haben unter den Dächern von Haithabu Quartier bezogen und geben Einblicke in das Familienleben vor 1000 Jahren. Ihre Spezialität sind wikingerzeitliche Handarbeiten. Vor ihrem Haus locken farbenfrohe Proben ihres Könnens. Beim Brettchen- und Kammweben entstehen die bunten Borten und Bänder, die die wikingerzeitliche Männer- und Frauentracht zierten. Und wer schon seinen Wintervorrat an Mützen und Socken ergänzen möchte: Hier findet man Entsprechendes in feinster Nadelbindung gefertigt.
Erwachsene, Familien, Jugendliche, Kinder
Silke Koch
Landesmuseen SH
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
normaler Eintrittspreis, siehe Besuch
Die Menschen vor 1000 Jahren liebten es bunt: Sie trugen nicht nur farbenfrohe Gewänder, sondern sie schmückten ihre Kleidung mit bunt gemusterten Borten. Diese wurden meistens mit Hilfe des Brettchenwebens hergestellt. Diese Webtechnik ist in Europa seit der späten Bronzezeit nachgewiesen, in anderen Regionen, wie etwa China, wird diese Technik noch viel länger praktiziert.
Beim Brettchenweben laufen die Kettfäden durch eine Anzahl von Webbrettchen mit einer unterschiedlichen Anzahl von Löchern. Die Bildung des Webfaches erfolgt durch seitliches Verdrehen der Webbrettchen. Ein in das Webfach eingebrachter Schussfaden verbindet das Kettfadensystem zu Borten mit geometrischem Muster.
Wer diese Technik erlernen möchte und seine Tracht vielleicht mit seiner ersten selbsthergestellten Borte aufhübschen möchte, der ist in diesem Kursus genau richtig. Er richtet sich an absolute Anfänger*innen ohne jegliche Vorkenntnisse. Gefertigt wird eine Borte mit einem einfachen Rautenmuster.
Planen Sie für den Kursus je nach Fertigkeit etwa zwei bis drei Stunden ein. Die Teilnehmenden werden gebeten, einen eigenen Gürtel zum Befestigen des Kettfäden mitzubringen.
Erwachsene
Silke Koch
Landesmuseen SH
Anmeldungen werden unter Thorfinn@gmx.de entgegengenommen. Es können max. vier Personen teilnehmen. Ein freier Platz kann nicht garantiert werden. Das Material wird gegen eine Pauschale gestellt. Je nach gewünschtem Materialumfang beträgt die Teilnahmegebühr 15 € bzw. 30 €.
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern ca. 20 Minuten Fußweg ein.
150 min.
je nach Materialumfang 15 € bzw. 30 €
zzgl. Eintritt
Die Funkenfüchse mit Alexander Mersmann sind zum ersten Mal in Haithabu. Neben Einblicken in den Alltag der Siedler von Haithabu werden gegen eine kleine Materialpauschale spannende Mitmachaktionen angeboten. Wer sich im historischen Feuermachen ausprobieren möchte, sollte sich um 10.30 Uhr bei den Häusern einfinden. Dann erfährt man, wie man vor über 1000 Jahren in Haithabu Feuer schlug. Nachmittags ab 13.30 Uhr kann man einen Lederbeutel nach einem Haithabufund nähen.
Ein kleiner Hinweis: Auch Wikinger brauchen Pausen. Bei unseren Wikingern handelt es sich zumeist um Freiwillige, die uns in ihrer Freizeit unterstützen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Vorführung nicht durchgehend präsentiert werden können.
Erwachsene, Familien, Jugendliche, Kinder
Alexander Mersmann
Landesmuseen SH
Anmeldung und weitere Informationen ausschließlich vor Ort bei Alexander Mersmann.
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
Materialgeld
zzgl. Eintritt
Die Menschen vor 1000 Jahren liebten es bunt: Sie trugen nicht nur farbenfrohe Gewänder, sondern sie schmückten ihre Kleidung mit bunt gemusterten Borten. Diese wurden meistens mit Hilfe des Brettchenwebens hergestellt. Diese Webtechnik ist in Europa seit der späten Bronzezeit nachgewiesen, in anderen Regionen, wie etwa China, wird diese Technik noch viel länger praktiziert. Beim Brettchenweben laufen die Kettfäden durch eine Anzahl von Webbrettchen mit einer unterschiedlichen Anzahl von Löchern. Die Bildung des Webfaches erfolgt durch seitliches Verdrehen der Webbrettchen. Ein in das Webfach eingebrachter Schussfaden verbindet das Kettfadensystem zu Borten mit geometrischem Muster.
Dieser Kursus wendet sich an Fortgeschrittene, die ihre Fertigkeiten weiter ausbauen möchten. Die Teilnehmenden sollten die einfache Schnurbindung sicher beherrschen. Darauf aufbauend wird in diesem Kursus die komplexe Schurbindung vermittelt. Planen Sie etwa zwei bis drei Stunden ein. Bitte bringen Sie einen eigenen Gürtel zum Befestigen der Kettfäden mit.
Erwachsene
Silke Koch
Landesmuseen SH
Anmeldungen werden unter Thorfinn@gmx.de entgegengenommen. Es können max. vier Personen teilnehmen. Ein freier Platz kann nicht garantiert werden. Das Material wird gegen eine Pauschale gestellt. Die Teilnahmegebühr beträgt für den Einzelkurs 30 €. Absolventen des Vormittagskurses (Anfängerkursus) zahlen für beide Kurse zusammen 50 €. In diesem Fall wird mit der Borte vom Vormittag weitergearbeitet.
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern ca. 20 Minuten Fußweg ein.
180 min.
je nach Materialumfang ca. 30 €
zzgl. Eintritt
Knochen- und Geweihschnitzer waren in der Wikingerzeit versierte Handwerker, die sowohl Alltagsgegenstände, aber auch reich verzierte Dinge für den gehobenen Bedarf herstellten. Kämme, Nadeln, Spinnwirtel, Messergriffe, Spielsteine, Flöten und kleine Behältnisse entstanden in ihren Werkstätten. Als Rohmaterial verwendeten sie Geweih von Rothirsch und Rentier, Elchschaufeln, aber auch Knochen von Schwänen, Wild- und Haustieren. Ein besonders begehrtes Werkmaterial war Walrosselfenbein aus Nordnorwegen. An diesem Wochenende ist Geweihschnitzer Nils Wolpert mit Kind und Kegel bei den Wikinger Häusern Haithabu zu Gast. In seiner Werkstatt lässt er sich von Ihnen auf die Finger schauen. Auch das Feilehauen wird an diesem Wochenende vorgeführt - ein unentbehrliches Werkzeug für die Geweihbearbeitung.
Ein kleiner Hinweis: Auch Wikinger brauchen Pausen. Bei unseren Wikingern handelt es sich zumeist um Freiwillige, die uns in ihrer Freizeit unterstützen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Handwerksvorführung nicht durchgehend präsentiert werden können.
Erwachsene, Familien, Jugendliche, Kinder
Nils Wolpert und Thorian Schäfer
Landesmuseen SH
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
normaler Eintrittspreis, siehe Besuch
Stephan Weinberger, Gabriel Weinberger, Fritz (Fred) Ring, Hans-Joachim David und Jürgen David gehörten zur jüdischen Gemeinde und besuchten die Christian-Timm-Schule. Dort lernten, lachten, spielten sie mit ihren Mitschüler*innen, gehörten dazu – bis die Repressalien sie trafen. Jugendliche der Christian-Timm-Realschule erzählen die Lebensgeschichten der einstigen Schüler*innen anhand der Fragen: Wie erlebten sie ihre Schulzeit? Wie verlief ihr Lebensweg? Und wie geprägt war er von ihren Erfahrungen während der NS-Zeit? Schüler*innen des WPU "Spurensuche" der Christian-Timm-Schule sind den Spuren der fünf ehemaligen Schüler ihrer Schule gefolgt. Daraus sind vier Ausstellungsbanner entstanden, die im Innenhof des Museums gezeigt werden. Sie geben fünf Namen an der dortigen Gedenkwand, eine Geschichte.
Die Ausstellungsbanner werden gemeinsam mit der Bürgermeisterin der Stadt Rendsburg, Janet Sönnichsen, sowie Schüler*innen des WPU "Spurensuche" und ihrer Lehrerin Christin Elfriede Greve, eröffnet. Gleichzeitig ist diese Veranstaltung der Startpunkt für das Veranstaltungswochenende Denkmal am Ort. Im Anschluss laden wir zu einem Austausch mit Getränken und Knabbereien.
Musikalische Begleitung durch Gerhard Breier, Klarinette/Saxophon.
Erwachsene, Jugendliche
Landesmuseen SH
+49 (0) 4331 440 430, service@landesmuseen.sh
60 min.
Eintritt frei
Ein Dialog aus Farbe und Struktur: Rebecca Louise Law zählt zu den weltweit bedeutendsten Stimmen zeitgenössischer Naturkunst. Ihre monumentalen Kompositionen sind das Ergebnis eines kollektiven Prozesses – ein lebendiges Bewusstsein für unsere Umwelt, das in Handarbeit Form annimmt. Begleiten Sie Dr. Thorsten Sadowsky bei seiner Direktorenführung von der Reithalle bis ins Globushaus. Lassen Sie sich von Law’s Vision inspirieren und entdecken Sie, wie eng Kunst, Gemeinschaft und Natur miteinander verflochten sind.
Erwachsene
Dr. Thorsten Sadowsky, Leitender Direktor
Landesmuseen SH
Die Führung ist exklusive der "Globusfahrt", ein Ticket kann bei Bedarf vor Ort erworben werden.
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
120 min.
8 € zzgl. 14 € Eintritt
Im Jahr100Haus erwartet Sie ein eindrucksvolles Erlebnis: Eine monumentale Installation aus Hafer und Blumen zieht sich vom Foyer bis in die Ausstellungsräume. Die Pflanzen stammen von den Feldern des Museums, wurden gemeinsam mit einer Community geerntet, getrocknet und weiterverarbeitet – ein Werk, das Natur, Handarbeit und Gemeinschaft sichtbar verbindet.
Die britische Künstlerin Rebecca Louise Law (*1980) gehört mit Ihrem Schaffen international zu den bedeutendsten Positionen, wenn es darum geht, Natur und Kunst in einen fesselnden Dialog zu bringen. Ihre Werke sind sinnliche, raumgreifende Erlebnisse, zugleich aber auch stille Botschaften über die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur.
Während der Führung erfahren Sie, wie die Installation entstanden ist, welche Pflanzen verarbeitet wurden und welche Ideen Law mit ihrer Kunst verfolgt. Die Begegnung mit dem Werk eröffnet neue Perspektiven auf das, was uns täglich umgibt – und doch so leicht übersehen wird.
Erwachsene
Walter Bellinghausen
Landesmuseen SH
+49 (0) 431 65966 22, service@landesmuseen.sh
90 min.
Adelig zu leben ist besonders zur Zeit des Barock Pracht und Genuss zugleich. Heute erfahren Sie, wie reich die Tafeln bei Hofe gedeckt waren und was die Gaumen der Zeit kitzelte. Da Süßes keinesfalls fehlen durfte, laden wir ein, gemeinsam barocke Pralinen zu kreieren.
Erwachsene
Astrid Bade
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
120 min.
15 € zzgl. 6 € Eintritt