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Februar-Termine auf der Museumsinsel Schloss Gottorf

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Sonnabend, 3. und 24. Februar, 11 Uhr: Mit Fiete auf Schatzsuche auf Arabisch Foto: Schlossdrache Fiete ist gemeinsam mit Lubna Kalleh auf Entdeckungstour © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen
Sonntag, 4. Februar, 11 Uhr: Das Geheimnis der Moorleichen. Wer waren diese Menschen der Eisenzeit? Foto: Das Kind von Windeby © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen
Yinka Shonibare CBE, Addio del Passato, 2011, Film Still. Courtesy the artist, Stephen Friedman Gallery, London and James Cohan Gallery, New York.
Donnerstag, 8. Februar, 14 Uhr: Direktorenführung: Performing History / Foto: Addio del Passato, 2011, Film-Still. Courtesy the artist, Stephen Friedman Gallery, London, an James Cohan Gallery, New York © Yinka Shonibare & VG Bild Kunst, Bonn 2023
Sonntag, 11. Februar, 11 Uhr: Adam Olearius. Hofgelehrter entführt in barocke Pracht und Dramatik / Foto: Hartmut Hein schlüpft für die Führung auf Schloss Gottorf in die Rolle des Adam Olearius © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen
Der Hirschsaal auf Schloss Gottorf
Sonntag, 25. Februar, 11 Uhr: Fake Olds. Skurrile Fake News aus der Glanzzeit des Barock Foto: Der Hirschsaal von Schloss Gottorf © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen
Anja Jensen, 22. OKTOBER, 2008
Mittwoch, 28. Februar, 15 Uhr: Kuratorenführung durch die Sonderausstellung: Anja Jensen - NO GO / Foto: Anja Jensen, 22. OKTOBER, 2008 © VG Bild-Kunst, Bonn 2024, www.bildkunst.de
Ein Familienbesuch in der Steinzeitabteilung.
Sonntag, 29. Februar, 11 Uhr: Führung: Rund ums Rentier / Foto: Führung durch die archäologische Ausstellung © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sonnabend, 3. Februar, 11 Uhr

Mit Fiete auf Schatzsuche auf Arabisch

Lubna Kalleh nimmt am Sonnabend, 3. Februar, um 11 Uhr Kinder mit auf die Entdeckungstour mit dem Gottorfer Schlossdrachen. Die Führung findet auf Arabisch statt. Die Jungen und Mädchen helfen dem kleinen Schlossdrachen, seinen verlorenen Schatz wiederzufinden. Fiete weiß allerlei Geschichten, die vom Schlossalltag von vor 350 Jahren erzählen. Ob der Schatz wohl gefunden wird? Eine Belohnung ist den Findern sicher! Empfohlenes Alter: 4 bis 8 Jahre. Kosten: 3 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen: 04621/813222, service@landesmuseen.sh

Foto: Schlossdrache Fiete ist am 3. Februar gemeinsam mit Lubna Kalleh auf Entdeckungstour © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

 

Sonntag, 4. Februar, 11 Uhr

Das Geheimnis der Moorleichen. Wer waren diese Menschen der Eisenzeit?

Bei einer Führung am Sonntag, 4. Februar, um 11 Uhr auf Schloss Gottorf dreht sich alles um das Geheimnis der 2000 Jahre alten Moorleichen: Wer waren diese Menschen? Wie sind sie dorthin gekommen? Was Forschende über das Moor wissen und warum die eisenzeitlichen Moorleichen so gut erhalten sind, ist Schwerpunkt dieses Rundganges.

Kosten: 3 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen: 04621/813222, service@landesmuseen.sh

Foto: Das Kind von Windeby © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

 

Donnerstag, 8. Februar, 14 Uhr

Direktorenführung: Performing History

Dr. Thorsten Sadowsky, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen und Direktor des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, bietet am Donnerstag, 8. Februar, um 14 Uhr eine Führung durch die Gottorfer Ausstellung „Performing History“ an. Die Künstler*innen setzen sich in ihren filmischen Werken auf jeweils spezifische Weise mit der Dezentrierung und Dekolonisierung des Denkens und mit der Bewegung zwischen unterschiedlichen Identitäten und Lebenswirklichkeiten auseinander. Die Ausstellung versammelt international herausragende künstlerische Positionen, die postkoloniale Kritik und Hybridität in überzeugenden filmischen Darstellungen zu einer anderen Geschichte verknüpfen.

Kosten: 3 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen: 04621/813222, service@landesmuseen.sh

Foto: Addio del Passato, 2011, Film-Still. Courtesy the artist, Stephen Friedman Gallery, London, an James Cohan Gallery, New York © Yinka Shonibare & VG Bild Kunst, Bonn 2023

 

Sonntag, 11. Februar, 11 Uhr

Adam Olearius. Hofgelehrter entführt in barocke Pracht und Dramatik

1639 wird der berühmte Gelehrte Adam Olearius von Herzog Friedrich III. zum Hofmathematiker ernannt und 1654 weit über die Grenzen bekannt, als er den Gottorfer Globus konturiert. Während des Rundganges am Sonntag, 11. Februar, um 11 Uhr präsentiert Olearius die schönsten Räume der Gottorfer Residenz, plaudert über die barocke Blütezeit Gottorfs, über die Herzöge, denen er diente und berichtet von seinen dramatischen Erlebnissen, die ihm unter anderem auf seiner persianischen Reise widerfuhren.

Kosten: 4 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen: 04621/813222, service@landesmuseen.sh

Foto: Hartmut Hein schlüpft für die Führung auf Schloss Gottorf in die Rolle des Adam Olearius © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

 

Sonnabend, 24. Februar, 11 Uhr

Mit Fiete auf Schatzsuche auf Arabisch

Lubna Kalleh nimmt am Sonnabend, 24. Februar, um 11 Uhr Kinder mit auf die Entdeckungstour mit dem Gottorfer Schlossdrachen. Die Führung findet auf Arabisch statt. Die Jungen und Mädchen helfen dem kleinen Schlossdrachen, seinen verlorenen Schatz wiederzufinden. Fiete weiß allerlei Geschichten, die vom Schlossalltag von vor 350 Jahren erzählen. Ob der Schatz wohl gefunden wird? Eine Belohnung ist den Findern sicher! Empfohlenes Alter: 4 bis 8 Jahre. Kosten: 3 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen: 04621/813222, service@landesmuseen.sh

Foto: Schlossdrache Fiete ist am 24. Februar gemeinsam mit Lubna Kalleh auf Entdeckungstour © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sonntag, 25. Februar, 11 Uhr

Fake Olds. Skurrile Fake News aus der Glanzzeit des Barock

Die Zeitreise ins 17. Jahrhundert - der Blütezeit von Schloss Gottorf – am Sonntag, 25. Februar, um 11 Uhr ist dekoriert mit historischen Halbwahrheiten. Welche sind die so genannten Fake Olds unter all den dramatischen, eindrucksvollen und auch skurrilen Berichten von damals? Kosten: 3 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen: 04621/813222, service@landesmuseen.sh

Foto: Der Hirschsaal von Schloss Gottorf © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Dienstag, 27. Februar, 18 Uhr

Zwischen römischem Klimaoptimum und dem Jahr ohne Sommer 1816

Der nächste Vortrag im Rahmen der Wintervortragsreihe des Museums für Archäologie Schloss Gottorf findet am Dienstag, 27. Februar, 18 Uhr, im Vortragssaal von Schloss Gottorf statt. Die Reihe steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Zeitenwenden - Klimawandel“. An diesem Termin spricht Prof. Dr. Hauke Jöns vom Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung aus Wilhelmshaven über „Zwischen römischem Klimaoptimum und dem Jahr ohne Sommer 1816“.

Die Lebensbedingungen menschlicher Gesellschaften waren in allen Zeiten und sind es bis heute in hohem Maße von den jeweiligen klimatischen Bedingungen abhängig. Obwohl diese Tatsache seit langem bekannt ist, wurde der Einfluss der Klimaentwicklung auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Veränderungen in der archäologischen Forschung erst dann verstärkt beachtet, als neue hochauflösende Daten über die Entwicklung des Klimas aus der Analyse grönländischer Eisbohrkerne und aus dendrochronologischen Studien verfügbar wurden. Diese belegen für die vergangenen 2000 Jahre zum Teil radikale klimatische Veränderungen, auf die die betroffenen Gesellschaften reagierten mussten. Im Vortrag werden die Ergebnisse einzelner Regionalstudien aus dem Nord- und Ostseeraum vorgestellt, die zeigen, welche Strategien die betroffenen Gemeinschaften gewählt haben, um sich an die veränderten Lebensbedingungen anzupassen.

Dank der Unterstützung des Fördervereins Archäologie Schloss Gottorf e.V. im Rahmen des Johanna-Mestorf-Kollegs kann der Vortrag kostenlos angeboten werden.

 

Mittwoch, 28. Februar, 15 Uhr

Kuratorenführung durch die Sonderausstellung: Anja Jensen - NO GO

Der Kunstpreis der schleswig-holsteinischen Wirtschaft wird in diesem Jahr an die Künstlerin Anja Jensen verliehen. Am Mittwoch, 28. Februar, nimmt Kurator Dr. Carsten Fleischhauer Interessierte mit auf eine Führung durch die Ausstellung im Gottorfer Kreuzstall. Beginn: 15 Uhr. Anja Jensen zeigt in „NO GO“ eine Auswahl ihrer Arbeiten, die in Tépito, einem verrufenen Stadtviertel von Mexiko Stadt entstanden sind. Sie präsentiert sich hier als gesellschaftskritische Künstlerin – allerdings entzieht sie sich ganz bewusst der einfachen Lesbarkeit und lässt sich keiner aktivistischen Strömung zuordnen. Ihr unverwechselbarer fotografischer Stil bleibt lange im Gedächtnis. 

Kosten: 3 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen: 04621/813222, service@landesmuseen.sh

Foto: Anja Jensen, 22. OKTOBER, 2008 © VG Bild-Kunst, Bonn 2024, www.bildkunst.de

 

Sonntag, 29. Februar, 11 Uhr

Führung: Rund ums Rentier

Am Ende der letzten Eiszeit war das Rentier eine wichtige Ressource für die Menschen unserer Region. Was sie daran schätzten und wie sie es nutzten, ist Thema dieser Führung am Sonntag, 29. Februar, 11 Uhr, auf Schloss Gottorf. Kosten: 3 Euro plus Eintritt. Anmeldung empfohlen: 04621/813222, service@landesmuseen.sh

Foto: Führung durch die archäologische Ausstellung © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

 

 

Unsere Ausstellungen:

 

Bis 14. April auf Schloss Gottorf

Performing History

Postkoloniale Identität in der zeitgenössischen Kunst
Internationale Video-Interventionen in den historischen Räumen
Die Zeiten, in denen Weltkunst vornehmlich als weiße Kunst verstanden wurde, während Positionen des globalen Südens weitgehend aus dem Olymp des White Cube ausgeschlossen blieben, sind vorbei. Einen neutralen europäischen Blick auf die Geschichte gibt es nicht.
Mit Yinka Shonibare (geb. 1962 in London) und Voluspa Jarpa (geb. 1971 in Rancagua, Santiago de Chile) sind auf Schloss Gottorf zwei international herausragende künstlerische Positionen zu erleben, die sich in ihren Filmen auf jeweils spezifische Weise mit der Dezentrierung und Dekolonisierung des Denkens und mit der Bewegung zwischen unterschiedlichen Identitäten und Lebenswirklichkeiten auseinandersetzen. Ihre Arbeiten verknüpfen die postkoloniale Kritik und Hybridität in überzeugenden filmischen Darstellungen zu einer anderen Geschichte. Erstmals werden in den historischen Räumen von Schloss Gottorf große Video-Kunstwerke gezeigt – im Hirschsaal (Un Ballo in Maschera von Yinka Shonibare), im Saal Friedrich III. (Addio del Passato von Yinka Shonibare) sowie in der Ausstellung der Archäologie (The Emancipating Opera von Voluspa Jarpa).

4. Februar bis 1. April

Anja Jensen: NO GO

Der diesjährige Kunstpreis der schleswig-holsteinischen Wirtschaft, ausgelobt von der Dr. Dietrich Schulz-Kunststiftung, wird 2024 an die Künstlerin Anja Jensen verliehen. Die Ausstellung „NO GO“ im Gottorfer Kreuzstall zeigt sieben ihrer Arbeiten, die in Tépito, einem verrufenen Stadtviertel von Mexiko Stadt entstanden sind. Neun weitere Fotos stammen aus Projekten in Chile, Shanghai, der Türkei und Deutschland.

Anja Jensen zeigt sich hier als gesellschaftskritische Künstlerin – allerdings entzieht sie sich ganz bewusst der einfachen Lesbarkeit und lässt sich keiner aktivistischen Strömung zuordnen. Ihr unverwechselbarer fotografischer Stil bleibt den Betrachter*innen ihrer Werke lange im Gedächtnis.

 

Unsere Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 10 bis 16 Uhr;

Sonnabend und Sonntag 10 bis 17 Uhr.

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