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Februar-Termine auf der Museumsinsel Schloss Gottorf

Anmeldungen für alle Veranstaltungen sind ab sofort möglich: 04621/813222, service@landesmuseen.sh 

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Blauer Saal
Sonntag, 5. Februar, 11 Uhr: Das Schloss als Residenz der Herzöge. Gottorf im Glanz des Barock
Sonntag, 5. Februar, 12 bis 15 Uhr: Eine Prinzessin lädt zur Audienz. Zeitreise ins 17. Jahrhundert
Künstlerische Rekonstruktion der Bestattung einer Frau mit künstlich deformiertem Schädel auf dem Gräberfeld von Havor auf Gotland (Bildausschnitt).
Dienstag, 7. Februar, 19 Uhr: Wintervortrag: Körpermodifikationen in der Wikingerzeit
Das Nydamboot
Sonntag, 12. Februar, 11 Uhr: Das Nydamboot und die Funde von Thorsberg
Burgfräulein Mathilde
Sonntag, 19. Februar, 11 Uhr: Mit Edelfräulein Mathilde ins Mittelalter
Sonntag, 25. Februar, 11 bis 13 Uhr: Samstagsmaler. Offener Kunstworkshop für Kinder
Anne-Marie von Possen
Sonntag, 26. Februar, 11 Uhr: Mit Annemarie von Possen ins Biedermeier

 

Sonntag, 5. Februar, 11 Uhr:

Das Schloss als Residenz der Herzöge. Gottorf im Glanz des Barock

Seine Blütezeit erlebte Schloss Gottorf im 17. Jahrhundert unter der Regentschaft der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf. Repräsentativ für jene Zeit sind original erhaltene Räume und umfangreiche Sammlungsbestände. Die Besucher*innen werden durch den Historischen Rundgang geführt und erleben dabei Schloss Gottorf im Glanze des Barock.

Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Foto: Der Blaue Saal © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sonntag, 5. Februar, 12 bis 15 Uhr:

Eine Prinzessin lädt zur Audienz. Zeitreise ins 17. Jahrhundert

Wer am 5. Februar Schloss Gottorf besucht, wird auf seinem Schlossrundgang hier und dort auf die barocke Prinzessin Anna Dorothea treffen. Die sechste Tochter des Herzog Friedrich III. verbrachte ihr ganzes Leben auf Schloss Gottorf. Sie berichtet (ohne gebuchte Führung) vom höfischen Alltag aus dem 17. Jahrhundert, plaudert von Kriegs- und Friedenszeiten. Wer mag, darf mit ihr sogar ein barockes Tänzchen wagen. Keine Anmeldung erforderlich. 

Foto: Lindsay Koch erwartet die Gäste als Prinzessin Anna Dorothea © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Dienstag, 7. Februar, 19 Uhr:

Wintervortrag: Körpermodifikationen  in der Wikingerzeit

Dr. Matthias Toplak, Leiter des Wikinger Museums Haithabu, stellt im Vortrag den gegenwärtigen Forschungsstand zu (permanenten) Körpermodifikationen in der skandinavischen Wikingerzeit vor und diskutiert mögliche Bedeutungen und Funktionen. Der Vortrag findet auf Schloss Gottorf im Vortragssaal statt.

Körpermodifikationen sind aus vielen Kulturen weltweit bekannt, sei es als Initiationsritus oder zur Präsentation einer spezifischen Identität, mit der eine bestimmte soziale Gruppe ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu konstruieren und sich vom Rest der Gesellschaft abzugrenzen versucht. Neuere archäologische Ergebnisse zeigen, dass auch bei den Wikingern vereinzelt Körpermodifikationen üblich waren. Allerdings waren diese Modifikationen gänzlich anderer Form als das, in den Medien vermittelte Bild erwarten ließ – wie zum Beispiel gefeilte Zähne und künstlich deformierte Schädel. Auch die genaue Bedeutung dieser nicht reversiblen Veränderungen des menschlichen Körpers in der skandinavischen Wikingerzeit sind bislang nicht genau geklärt und Gegenstand hitziger Debatten in der Forschung: Von einer unfreiwilligen Markierung von Sklaven über ein konspiratives Identifikationsmerkmal eines geschlossenen Händlerverbundes bis hin zu einem furchteinflößenden Symbol kriegerischer Tapferkeit. Der Vortrag findet im Rahmen der Wintervortragsreihe des Museums für Archäologie Schloss Gottorf statt. Die Reihe steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Mobilität - Identität“. 

Dank der Unterstützung des Fördervereins Archäologie Schloss Gottorf e.V. im Rahmen des Johanna-Mestorf-Kollegs ist der Eintritt zu dem Vortrag frei.

Foto: Künstlerische Rekonstruktion der Bestattung einer Frau mit künstlich deformiertem Schädel auf dem Gräberfeld von Havor auf Gotland (Bildausschnitt) © Mirosław Kuźma/Matthias Toplak 2019

 

Sonntag, 12. Februar, 11 Uhr:

Das Nydamboot und die Funde von Thorsberg

Im 3. und 4. Jahrhundert n. Chr. kam es im westlichen Ostseegebiet zu erbitterten Kämpfen. Ausrüstungen der Unterlegenen wurden von den Siegern in heiligen Seen und Mooren geopfert, als Dank an eine hilfreiche Gottheit. Zwei dieser Opferstätten genießen heute Weltruf: die Moore von Nydam im südlichen Dänemark und von Thorsberg im nördlichen Schleswig-Holstein. 

Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Foto: Das Nydamboot © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sonntag, 19. Februar, 11 Uhr:

Mit Edelfräulein Mathilde ins Mittelalter

Wir befinden uns in etwa im Jahr 1320. Die unverheiratete Tochter eines Burgherren hat wenig Interesse am Dorfleben, doch in die Stadt gehen, um nach Luxusgütern Ausschau zu halten, lag gewiss in ihrem Interesse. In dieser Führung auf Schloss Gottorf erfahren die Interessierten mehr über die Bedeutung von Herrschaft und Macht, die Ängste vor dem Fegefeuer und dem jüngstem Gericht – sie tauchen ein in das Leben eines Edelfräuleins auf einer Burg.

Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Foto: Janina Hirsch ist das Edelfräulein Mathilde © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sonntag, 25. Februar, 11 bis 13 Uhr:

Samstagsmaler. Offener Kunstworkshop für Kinder

An einem Sonnabend im Monat steht das Atelier auf Schloss Gottorf allen Kindern fürs Zeichnen, Malen und Basteln zur Verfügung. Unter fachlicher Anleitung können die verschiedenen Materialien ausprobiert und eigene Kunstwerke erschaffen werden. Empfohlenes Alter: 6 bis 14 Jahre

Kosten: 9 Euro.

Foto: Das Samstagsatelier bietet Raum für Kreativität © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sonntag, 26. Februar, 11 Uhr:

Mit Annemarie von Possen ins Biedermeier

Mitte des 19. Jahrhunderts, Annemarie von Possen ist gutbürgerlich verheiratet und lebt in der Zeit des Biedermeier. In ihrer Führung auf Schloss Gottorf erzählt sie in der Ausstellung des Klassizismus über politische Begebenheiten, wichtige Persönlichkeiten und Besonderheiten aus der Zeit ihrer Großmutter. Im Fokus stehen hierbei die Gottorfer Herzogtümer.

Aufgrund der politischen Entwicklungen nach der französischen Revolution und nach Napoleon verändern sich die Menschen. Sie ziehen sich zurück in ihr privates Idyll. Annemarie von Possen möchte die Gäste zu sich einladen, ihre gemütliche Stube zeigen und präsentieren, was diese neue Zeit zum Biedermeier machte.

Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Foto: Astrid Bade als Annemarie von Possen © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

 

 

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