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Gottorfer Vexierporträt in New Yorker Ausstellung zu sehen

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Die wertvolle Fracht ist beinahe reisefertig verpackt (rechts im Bild der Mitarbeiter der Spedition Konstantin Sauer)
Die wertvolle Fracht ist beinahe reisefertig verpackt (rechts im Bild der Mitarbeiter der Spedition Konstantin Sauer)
Diagramm Vexierporträt Christian V
Diagramm mit dem Porträt der Mutter in der Mitte und den acht Vorfahren kreisförmig angeordnet
Mitarbeiter der Spedition, Konstantin Sauer und Besim Aksu (v.l.), verpacken das Bild und das Okular
Mitarbeiter der Spedition, Konstantin Sauer und Besim Aksu (v.l.), verpacken das Bild und das Okular
Restauratorin Ann-Christine Henningsen, Kuratorin Dr. Uta Kuhl und Besim Aksu, Mitarbeiter der Spedition, (v.l.) verpacken das Vexierbild für die Reise nach New York
Restauratorin Ann-Christine Henningsen, Kuratorin Dr. Uta Kuhl und Besim Aksu, Mitarbeiter der Spedition, (v.l.) verpacken das Vexierbild für die Reise nach New York
Vexierporträt König Christian V mit Okular
Vexierporträt König Christian V mit Okular

Wenn am 25. November im Metropolitan Museum New York die Ausstellung „Making Marvels: Science and Splendor at the Courts of Europe“ startet, wird auch ein Exponat von Schloss Gottorf zu sehen sein. Das Vexierporträt von König Christian V. von Dänemark ist zurzeit gut verpackt unterwegs in die amerikanische Millionenmetropole. Dort gehört es in der Sonderausstellung des größten Kunstmuseums der Vereinigten Staaten zu den insgesamt 170 Exponaten, die von der Wissenschaft und Pracht an den Höfen Europas erzählen. „Making Marvels“ endet am 1. März 2020.

Das Vexierporträt, das dieser Tage an der Fifth Avenue ankommt und aufgebaut wird, ist ein typisches Sammlerstück einer barocken Kunstkammer – ein geniales optisches Instrument aus dem Jahr 1685, das die königliche Abstammung und Würde der Dynastie vor Augen führt. Das Porträt König Christian V. von Dänemark (1646-1699) ist nur durch das Okular zu sehen –in der Mitte der Leinwand, wo sich das Porträt seiner Mutter befindet. Um ihr Bild kreisförmig angeordnet sind acht Porträts dänischer Könige, die Vorfahren Christians V. aus dem Haus Oldenburg. 

Wenn der Betrachter durch das vor dem Gemälde montierte Okular schaut, sieht er das Porträt kaleidoskopartig zusammengesetzt aus je einer Facette der Gesichter seiner Vorfahren. Das Ganze analog - durch die Prismen der Optik.

Das Vexierporträt passt in eine Reihe prominenter Leihgaben, die von Schleswig aus national und internationale Ausstellungen bespielen. Eines der am häufigsten angefragten Werke ist der „Schwebende“ von Ernst Barlach, der zur Zeit in Kopenhagen in der großen Ausstellung „Tyskland“ zu sehen ist. Erst 2015 war die von Barlach gestaltete überlebensgroße Figur in der Käthe Kollwitz-Ausstellung in Peking zu Gast. 

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