Corona-Pandemie

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Neue MuseumsCard für Kinder und Jugendliche

Vom 13. Juni bis 1. November können Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und Jugendleiter_innen mit Jugendleiter_innen-Card mit der MuseumsCard kostenlos die teilnehmenden Museen in Schleswig-Holstein besuchen. In diesem Jahr öffnen mehr als 100 Häuser ihre Türen.

Kulturministerin Karin Prien und die Vertreterin der Schleswig-Holsteinischen Sparkassen, Gyde Opitz, verteilten die ersten MuseumsCards am 8. Juni auf der Schleswiger Museumsinsel. Familie Schumacher mit Frieda (12) und Kalle (14) freute sich über die Gelegenheit: „Die MuseumsCard ist ein tolles Angebot für uns, gerade in der Corona-Zeit. Wir erkunden in den nächsten Monaten die Museen in Schleswig-Holstein ohne viel zu bezahlen!“

Ministerin Karin Prien hob die MuseumsCard als ein herausragendes Beispiel für die Förderung der kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen in Schleswig-Holstein hervor. Das Angebot sei mittlerweile eine alljährliche Tradition und leiste einen wichtigen Beitrag, um jungen Besuchern das vielfältige Angebot der schleswig-holsteinischen Museumslandschaft zu eröffnen. „Ich freue mich sehr, dass diese Erfolgsgeschichte dank des großen Engagements der beteiligten Museen, des Landesjugendringes sowie der langjährigen Partnerschaft mit dem Sparkassenverband, dem Museumsverband sowie dem Nahverkehr Schleswig-Holstein auch in diesem Jahr fortgeschrieben werden kann.“

Freier Eintritt in über 100 Museen, Gültigkeit vom 13. Juni bis 1. November

Die Sparkassen sind von Beginn an Partner der MuseumsCard und haben sie mit initiiert. Als Dank für die oftmals schon langjährige Beteiligung an der MuseumsCard haben die schleswig-holsteinischen Sparkassen den Museen in diesem Jahr jeweils einen Accesspoint und damit den kostenfreien Zugang zum #SH_WLAN zur Verfügung gestellt. „Damit wird den Besucherinnen und Besuchern eine leicht zugängliche digitale Infrastruktur angeboten. Das ist nicht zuletzt für die jugendlichen Gäste relevant und macht den Besuch in einem Museum zusätzlich attraktiver. Davon profitiert auch die MuseumsCard – die kulturelle Bildung junger Menschen wird damit noch jugendgerechter und moderner“, begründet Gyde Opitz, Abteilungsleiterin für das gesellschaftliche Engagement der Sparkassen diese zusätzliche Unterstützung.

Neu entdecken können MuseumsCard-Nutzer_innen dieses Jahr das Immenhof-Museum in Malente, das Museum Kellinghusen, das Alt-Segeberger Bürgerhaus, das Dorfmuseum der Gemeinde Ratekau und das Deutsche Baumschulmuseum in Pinneberg.

106.000 Karten sind dieses Jahr in Sparkassen, Museen, Büchereien, Jugendverbänden, beim Landesjugendring sowie in vielen Tourist-Informationen erhältlich. Alternativ kann die MuseumsCard auf www.meine-museumscard.de oder als App kostenfrei aus dem Internet heruntergeladen werden.

Merle Lungfiel, stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendrings, erklärte dazu: „Wir haben die MuseumsCard gerne wieder organisiert. Dieses Jahr gibt es erstmalig die wichtigsten Informationen auf der Internetseite auch auf Dänisch, passend zum deutsch-dänischen Freundschaftsjahr!“

Die MuseumsCard kann auf www.meine-museumscard.de heruntergeladen werden.


Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim, Leitender Direktor der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf. „Als Einrichtung, die mit Schloss Gottorf und dem Wikinger Museum Haithabu von Anfang an bei der MuseumsCard mit dabei gewesen ist, sind wir natürlich sehr erleichtert, dass diese Institution auch unter dem Einfluss von Corona ihre Fortsetzung findet. Wenngleich wir, wie könnte es in diesen Wochen auch anders sein, darauf hinweisen müssen, dass es wegen der nach wie vor einzuhaltenden Abstandsregelungen und Hygienevorschriften Einschränkungen auch für MuseumsCard-Inhaber gibt. Wir sind weder in diesem Sommer in großen Gruppen zu besuchen, noch können immer alle Besucherinnen und Besucher gleichzeitig in unsere Ausstellungen und Sammlungsräume. Wir haben beispielsweise in Molfsee Häuser, in die nur 4 Menschen zur gleichen Zeit hineingehen dürfen. Also kommt es zwangsläufig zu Wartezeiten.“

Marion Bejschowetz-Iserhoht, Geschäftsführerin des Museumsverbands Schleswig-Holstein und Hamburg e. V., sprach die glückliche Fügung an, "dass der Start der MuseumsCard 2020 in die Zeit der Wiederöffnung der Museen und weitgehender Lockerungen fällt. Hatte die Corona-Pandemie doch den Museumsalltag auf den Kopf gestellt: Statt die Museumstüren weit zu öffnen, mussten die Türen über viele Wochen geschlossen bleiben. Jetzt sind wieder - unter Beachtung von Hygienevorschriften und Abstandsregeln - in nahezu gewohnter Weise Museumsbesuche möglich. Jugendliche sind mit der MuseumsCard eingeladen, nach einer langen Zeit eingeschränkter Freizeitaktivitäten die Museen mit ihren analogen und digitalen Angeboten zu erkunden."

Begleitet wird die Aktion von einem Gewinnspiel: Wer drei Stempel auf seiner MuseumsCard sammelt oder mit der App QR-Codes in den Museen scannt, kann eine Übernachtungsreise oder Sachpreise gewinnen. Außerdem gibt es einen Extrapreis für Gruppen, die ein Foto von sich im Museum einsenden. Auch Jugendleiter_innen mit einer Jugendleitercard (Juleica) erhalten kostenfreien Eintritt mit der MuseumsCard.

An zwei Tagen in den Herbstferien, dem 8. und 15. Oktober 2020, wird die MuseumsCard zusätzlich zur Fahrkarte für die kostenlose Fahrt mit NAH.SH, also von allen Bussen und Bahnen des Nahverkehrs in Schleswig-Holstein.

Die MuseumsCard wird vom Landesjugendring Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, den schleswig-holsteinischen Sparkassen, dem Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg sowie dem Nahverkehr Schleswig-Holstein durchgeführt. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und die schleswig-holsteinischen Sparkassen wenden jährlich 40.000 Euro für die Finanzierung der MuseumsCard auf.

Weitere Infos: www.meine-museumscard.de.

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