Bis zum 2. November 2025 zeigen die Landesmuseen gemeinsam mit dem Leibniz-Zentrum für Archäologie Mainz (LEIZA) auf der Museumsinsel eine inspirierende, einmalige und sensationelle Sonderausstellung zur späten Wikingerzeit. Was genau war diese Wikingerzeit und hat es sie tatsächlich gegeben? Welche politischen, wirtschaftlichen und religiösen Veränderungen sind mit ihrem Ende verbunden und wie wirkten diese auf die Menschen? Waren es derart gewaltige Umbrüche, dass von einer Zeitenwende gesprochen werden kann?
Erwachsene
Hartmut Hein
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
Am letzten Ausstellungstag verabschieden wir uns mit einem besonderen Zeichensworkshop von den faszinierenden Tierplastiken der Künstlerin Kendra Haste. Nach einigen praktischen Zeichenübungen zum Einstieg geht es – ausgerüstet mit Stiften und Zeichenblock – auf Motivsuche in der Ausstellung. Damit folgen wir der Arbeitsweise der Künstlerin, die sich zunächst zeichnerisch ihren Motiven nähert. Im Gegensatz zu Kendra Haste, die lebende Tiere beobachtet und zeichnet, haben wir dabei den Vorteil, dass sich unsere Modelle aus Drahtgeflecht ganz still verhalten. Wir können sie also ausgiebig studieren und zeichnerisch festhalten.
Geleitet wird der Zeichenworkshop von den beiden erfahrenen Kunstvermittlerinnen Verena Lachenmeier und Christine Schütz, bekannt für ihre Kurse in der Kunst Werkstatt der Rendsburger Musikschule.
Erwachsene, Jugendliche
Verena Lachenmeier, Christine Schütz, Thekla Kock
Landesmuseen SH
Zeichenmaterial wird gestellt, eigenes Material darf aber gerne mitgebracht werden.
+49 (0) 4331 43370 22, service@landesmuseen.sh
150 min.
20 € / erm. 16 €
Bis zum 2. November 2025 zeigen die Landesmuseen gemeinsam mit dem Leibniz-Zentrum für Archäologie Mainz (LEIZA) auf der Museumsinsel eine inspirierende, einmalige und sensationelle Sonderausstellung zur späten Wikingerzeit. Was genau war diese Wikingerzeit und hat es sie tatsächlich gegeben? Welche politischen, wirtschaftlichen und religiösen Veränderungen sind mit ihrem Ende verbunden und wie wirkten diese auf die Menschen? Waren es derart gewaltige Umbrüche, dass von einer Zeitenwende gesprochen werden kann?
Erwachsene
Annekathrin Dockhorn
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
Warum die tägliche Runde mit dem Hund nicht einmal im Freilichtmuseum drehen? Das Freigelände und ausgesuchte historische Gebäude laden dazu ein, die Bewegung an der frischen Luft mit Wissenswertem über die frühere Rolle von Hunden auf dem Land und Anekdoten von Karrenhunden, Spielgefährten oder treuen Begleitern zu verbinden. Außerdem bieten gerade das Freigelände und seine tierischen Bewohner interessante Schnüffelerlebnisse für Ihre Vierbeiner.
Hunde sind im Freigelände herzlich Willkommen, aber bitte an der Leine zu führen. Hinterlassenschaften sind bitte umgehend einzusammeln und zu entsorgen – entsprechende Beutel sind an der Kasse umsonst erhältlich.
Erwachsene
Annegret Jonescheit
Landesmuseen SH
+49 (0) 431 65966 22, service@landesmuseen.sh
60 min.
Bis zum 2. November 2025 zeigen die Landesmuseen gemeinsam mit dem Leibniz-Zentrum für Archäologie Mainz (LEIZA) auf der Museumsinsel eine inspirierende, einmalige und sensationelle Sonderausstellung zur späten Wikingerzeit. Was genau war diese Wikingerzeit und hat es sie tatsächlich gegeben? Welche politischen, wirtschaftlichen und religiösen Veränderungen sind mit ihrem Ende verbunden und wie wirkten diese auf die Menschen? Waren es derart gewaltige Umbrüche, dass von einer Zeitenwende gesprochen werden kann?
Erwachsene
Elke Heinen
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
Bis zum 2. November 2025 zeigen die Landesmuseen gemeinsam mit dem Leibniz-Zentrum für Archäologie Mainz (LEIZA) auf der Museumsinsel eine inspirierende, einmalige und sensationelle Sonderausstellung zur späten Wikingerzeit. Was genau war diese Wikingerzeit und hat es sie tatsächlich gegeben? Welche politischen, wirtschaftlichen und religiösen Veränderungen sind mit ihrem Ende verbunden und wie wirkten diese auf die Menschen? Waren es derart gewaltige Umbrüche, dass von einer Zeitenwende gesprochen werden kann?
Erwachsene
Elke Heinen
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
Mit dem Konzept des geteilten Kulturerbes befasst sich der diesjährige Praxistag im Hinblick auf folgende Fragestellung: Ist die Idee eines geteilten Kulturerbes geeignet, die internationale Museumszusammenarbeit im kultur-entwicklungspolitischen Bereich zu fördern? Der Praxistag erkundet die Chancen gelingender internationaler Museumkooperationen, die eine breite Palette an Perspektiven, Erfahrungen und Ideen in Museen hineinzutragen vermögen, um kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und als Ressource zu erschließen.
Das komplette Programm finden Sie hier zum Download. WEITER...
Nicole Gifhorn, Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V., BEI
Landesmuseen SH
Besonders geeignet für: Kurator*innen und Vermittler*innen in Museen, BNE- und Globales Lernen - Bildungsakteur*innen sowie kulturelle Bildner*innen. Die Veranstaltung findet in großen Teilen auf Englisch statt.
Weitere Informationen und Anmeldung bis zum 27.10.2025: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn, Telefon 04621-813160, nicole.gifhorn@landesmuseen.sh.
35 €
Die wikingerzeitliche Handelsstadt Birka auf der Insel Björkö (Mälarsee, Schweden) gilt als ein Schlüsselort der frühen skandinavischen Geschichte. Neueste Forschungen im Bereich Korshamn deuten darauf hin, dass hier die Wurzeln der Stadt und der Herrschersitz des königlichen Statthalters von Birka gelegen haben könnte.
Mehr zum Vortrag und Thema:
Die wikingerzeitliche Stadt Birka im Osten Mittelschwedens lag auf der Insel Björkö im Mälarsee, etwa 30 km landeinwärts vom heutigen Stockholm entfernt. Auf Björkö umfasst das archäologische Bodendenkmal das etwa 16,5 ha große Siedlungsgebiet „Svarta jorden“ (Schwarze Erde) sowie das Hafengebiet „Svarta jordens hamnområde“. Die Handelsstadt war, ähnlich Haithabu, ursprünglich vollständig von einem Halbkreiswall umgeben, der an den befestigten Burgberg mit einer dazugehörigen Garnison anschloss. Auf der Insel existieren mehrere große Gräberfelder mit schätzungsweise insgesamt 3.000 Grablegen. Chronologisch lassen sich die Aktivitäten in Birka auf den Zeitraum von etwa 750–975 n. Chr. und somit in die frühe und mittlere Wikingerzeit datieren. Heute zählt Birka, zusammen mit dem vermuteten Königssitz Hovgården auf der Nachbarinsel Adelsö, zum UNESCO-Welterbe. Nicht zuletzt über die Vita Ansgarii und die darin geschilderte Missionstätigkeit von Ansgar auf Björkö lassen sich zwischen Birka und Haithabu intensive Kontakte belegen.
Die Forschung in Birka richtete sich Ende des 19. Jahrhunderts zunächst auf die Untersuchung der zahlreichen und oftmals reich ausgestatteten Gräberfelder. In nur wenigen Jahrzehnten wurde ein Drittel sämtlicher auf der Insel befindlichen Gräber untersucht. Erst ab dem 2. Drittel des 20. Jahrhunderts richtete sich der Fokus auf die Erforschung der Schwarzen Erde selbst, später mit einem Schwerpunkt auf deren Verteidigungsanlagen und der Garnison. Birka-Korshamn, scheinbar abgelegen an einer Bucht hinter dem Siedlungsareal, dem Halbkreiswall und dem großen Gräberfeld von Hemlanden, gelangte erst 2016 in den Fokus der Forschung. Inmitten der umgebenden Grabhügel befand sich hier als Solitär ein seit langem kartographisch dokumentiertes Hausplateau zu einem großem Hallengebäude. Aktuelle Geländebegehungen und geophysikalische Untersuchungen legen nahe, dass das bereits aus der Merowingerzeit (schwed. Vendeltid) stammende Hausplateau einen nunmehr identifizierten wikingerzeitlichen Nachfolgerbau auf einer nahegelegenen Terrasse hatte. Zwei im rechten Winkel an den Nachfolgerbau angeschlossene Steinreihen legen nahe, dass es sich hierbei um eine wikingerzeitliche Halle vom Typus der dänischen Tissø-Anlagen handelt. Letztere werden in der Forschung als pagane Reaktionen auf karolingisch-ottonische Pfalzen innerhalb eines Reisekönigtums gedeutet und verfügen regelhaft über einen an die Halle angebauten umzäunten Kultbereich mit einem Tempelgebäude.
Die Identifizierung einer Tissø-Anlage mit vendelzeitlichem Vorgängerbau in Birka-Korshamn hätte für die Forschung weitreichende Implikationen: Nicht nur wären hiermit die frühen Wurzeln der wikingerzeitlichen Stadt lokalisiert, sondern ebenso dessen mutmaßliches herrschaftliches Verwaltungszentrum. Phosphatkartierungen der 1970er Jahre deuten ebenfalls an, dass sich die frühe wikingerzeitliche Stadt noch vor der Errichtung des Halbkreiswalles und der Anlage des Gräberfeldes von Hemlanden einst bis nach Korshamn erstreckte. Über die schriftlichen Quellen ist zudem bekannt, dass der königliche Verwalter, Herigar, Ansgar bei seiner ersten Missionsreise nach Birka im Jahre 830 gestattete, auf seinem eigenen Erbgut die erste Kirche Skandinaviens zu errichten. Sollte mit Korshamn Herigars Halle identifiziert sein, wäre Ansgars Kirche demnach in unmittelbarer Nähe zu suchen. Komplettierende Phosphatkartierungen aus dem Jahre 2023 und erste Ausgrabungen in Form eines Suchschnittes im August 2025 bestätigen nun die intensive Geländenutzung an der scheinbar abgelegenen Bucht von Birka-Korshamn.
Der Vortrag findet im Rahmen der Wintervortragsreihe des Museums für Archäologie Schloss Gottorf statt, zu dem auch das Wikinger Museum Haithabu gehört, das 2025/26 zugleich Veranstaltungsort ist. Die Reihe steht in diesem Winter unter dem Motto: „WIKINGER OHNE DÄMMERUNG: FORSCHUNGEN ZUR WIKINGERZEIT IN SKANDINAVIEN“.
Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Archäologie Schloss Gottorf e.V. im Rahmen des Johanna-Mestorf-Kollegs.
Assoc. Prof. Dr. Sven Kalmring, Statens historiska museer Stockholm
Landesmuseen SH
NEU: Ort für die Vorträge ist in diesem Jahr das Wikinger Museum Haithabu (Kinosaal) und nicht Schloss Gottorf.
+49 (0) 4621 813 122, service@landesmuseen.sh
Eintritt frei
Am 17. August 1863 entdeckte Conrad Engelhardt im Nydam-Moor bei Sonderborg die Überreste eines Ruderbootes, das heute als das Nydamboot weltweit bekannt ist. Neben dem Nydamboot sind dort zwei weitere Schiffe und zahlreiche Gegenstände wie Waffen und Schmuck entdeckt worden. Wissenschaftler*innen haben herausgefunden, dass das Nydam-Moor in der Eisenzeit ein Opferplatz für Kriegsbeute war. Eine Auswahl dieser Funde ist in der Ausstellung zu sehen. Die Entdeckungsgeschichte, der eisenzeitliche Schiffbau und die Seeschifffahrt sowie die Rezeptionsgeschichte des Bootes werden ebenfalls thematisiert.
Erwachsene, Familien
Dr. Angelika Abegg-Wigg, Kuratorin
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
2026 werden die Landesmuseen auf der Schleswiger Museumsinsel, im benachbarten Gottorfer Globushaus, im Freilichtmuseum Molfsee bei Kiel und im Jüdischen Museum in Rendsburg Werke der britischen Künstlerin Rebecca Louise Law (*1980) zeigen: imposante Installationen aus getrockneten Blumen.
Eigens für diese Schau haben wir u.a. im Gottorfer Barockgarten in enger Abstimmung mit der Künstlerin Silberblatt und weitere Pflanzen angebaut, geerntet und getrocknet. Gemeinsam wollen wir nun bis 2026 die Silberblätter für die Installation vorbereiten und damit den Grundstein für ein ganz besonderes Kunstwerk legen. Sind Sie dabei? Wir treffen uns in lockerer Runde bei Snacks und Getränken und fädeln der Silberblätter und weitere Blüten auf Draht – so entsteht nach und nach ein Kunstwerk. Im Mittelpunkt steht aber ganz klar auch immer die Gemeinschaft, das gute Gespräch und natürlich der Spaß. Weitere Informationen zum Projekt gibt’s HIER...
Erwachsene
Ilka Rau M.A., Liva Gramlow M.A.
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
120 min.
Eintritt frei