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Rebecca Louise Law: ein landesweites Kulturereignis

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Vorhang auf für ein landesweites Kunsterlebnis der besonderen, bislang nie dagewesen Art. Mit State of Nature präsentieren die Landesmuseen Schleswig-Holstein eine umfassende Ausstellungsreihe mit Werken der britischen Künstlerin Rebecca Louise Law, die international für ihre raumgreifenden Installationen aus natürlichen Materialien bekannt ist. Law verwandelt ihre Umgebung in dichte, atmosphärische Erfahrungsräume, in denen der Besuchende der Natur unmittelbar begegnet – sinnlich, poetisch und oft überwältigend. Wer sich durch ihre Installationen bewegt, nimmt den Duft getrockneter Blüten wahr, erlebt vergängliche Schönheit und erkennt: Jeder Halm, jede Blüte erzählt von Wachstum, Wandel und Vergänglichkeit der Natur – und von unserer Verantwortung für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. 
Den Auftakt des Law-Festivals bildeten jeweils ab 27. Februar zwei Installationen, eine im Jahr100Haus im Freilichtmuseum Molfsee, die andere zu erleben im Betsaal des Jüdischen Museums in Rendsburg. Etwas mehr als einen Monat später dann der Höhepunkt:  Unter dem Titel Florilegia zeigt Rebecca Louise Law seit 2. April in der Reithalle auf der Museumsinsel Schloss Gottorf annährend eine Million getrocknete Blumen aus ihrer persönlichen Sammlung. Die raumgreifende Installation wird durch Bilder und Keramikarbeiten ergänzt. Diese umfassende Werkschau der Künstlerin eröffnet einen faszinierenden Gang durch zwei Jahrzehnte ihres Schaffens.  Abgerundet wird das Gesamterlebnis durch eine Installation im Globushaus des Gottorfer Barockgartens, die ebenfalls ab 2.April zu bewundern sein wird.
Alle vier Installationen sind bis zum 1. November 2026 zu erleben.
Gemeinschaft als künstlerisches Prinzip
Charakteristisch für das Projekt und die Arbeitsweise der Künstlerin ist die enge Einbindung der Menschen vor Ort. Pflanzen werden angebaut, geerntet, getrocknet und in gemeinsamer Handarbeit verarbeitet. Im Freilichtmuseum Molfsee, im Jüdischen Museum in Rendsburg und auf der Schleswiger Museumsinsel kamen Menschen gut ein Jahr vor Eröffnung in den eigens dafür gegründeten Blomentüddel-Clubs zusammen. In zahlreichen gemeinsamen Treffen und Workshops wurden Getreide und Blumen zu Ausstellungselementen verarbeitet. Rebecca Louise Law bindet an jedem neuen Standort und mit zahlreichen helfenden Händen ortstypische Pflanzen in ihre Werke ein.
Vier Orte – vier Setzungen
Museumsinsel Schloss Gottorf – Reithalle (ab 02.04.2026)
Unter dem Titel Florilegia zeigt Rebecca Louise Law annährend 1 Million getrocknete Blumen aus ihrer persönlichen Sammlung. Die raumgreifende Installation wird durch Bilder und Keramikarbeiten ergänzt. Diese umfassende Werkschau der Künstlerin eröffnet einen faszinierenden Gang durch zwei Jahrzehnte ihres Schaffens. 
Gottorfer Globushaus (ab 02.04.2026)
Honesty besteht aus tausenden schimmernden Silberblättern (Lunaria annua). Die Installation entfaltet barocken Glanz und schließt auf beeindruckende Weise an den botanischen Reichtum des historischen Neuwerkgartens an. 
Freilichtmuseum Molfsee – Jahr100Haus (ab 27.02.2026)
Mit The Field entsteht eine monumentale Installation aus Hafer und Blumen, die sich durch das Foyer und die Sonderausstellungsräume des Jahr100Haus zieht. Die Pflanzen wurden eigens auf den Feldern des Museums angebaut, gemeinsam mit der Community (Blomentüddel-Club) geerntet und anschließend verarbeitet.
Jüdisches Museum in Rendsburg (ab 27.02.2026)
Im Betsaal der ehemaligen Synagoge entsteht mit Grain ein stilles Werk aus Weizen- und Getreideähren – ein kraftvolles Bild für Dankbarkeit und Verbundenheit, das an die symbolische und kulturelle Bedeutung von Ernte, Nahrung und Fürsorge erinnert.

Landesmuseen Schleswig-Holstein
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