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Konserviert für die Ewigkeit? Die Herausforderung nach der Sensation

Online-Wintervortragsreihe der Archäologie startet am 23. November

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Abbildung Vortrag "Fit for a King"
Dienstag, 23. November, 19 Uhr Fit for a King: Tutanchamuns "gläserne" Kissen, "himmlisches" Eisen und Bilder königlicher Macht
Das Havarierte Schiff SEUTE DEERN nach der Bergung auf dem Weg zum Rückbau.
Dienstag, 7. Dezember, 19 Uhr Geschenke – Bürden – Chancen. Der Umgang mit maritimen Großobjekten im Besitz des Deutschen Schifffahrtsmuseums
Dienstag, 11. Januar, 19 Uhr "Eismumien" aus skythenzeitlichen Permafrostgräbern des Altai-Hochgebirges: Entdeckung, Freilegung, Bergung
Eine Enigma
Dienstag, 22. März, 19 Uhr Enigmas aus der Ostsee. Welche Rolle spielten sie im Zweiten Weltkrieg, wie funktionierten sie und wie können wir diese maritimen Funde restaurieren?
Eine Enigma
Dienstag, 22. März, 19 Uhr Enigmas aus der Ostsee. Welche Rolle spielten sie im Zweiten Weltkrieg, wie funktionierten sie und wie können wir diese maritimen Funde restaurieren?

Das Museum für Archäologie startet in diesem Jahr wieder mit seiner traditionellen Wintervortragsreihe. Sie steht unter dem Motto „Konserviert für die Ewigkeit? Die Herausforderung nach der Sensation“ und beginnt am 23. November mit der ersten Veranstaltung. Den Abschluss der hochkarätig besetzten Reihe bildet am 22. März kommenden Jahres ein Vortrag über die Enigmas. Die Veranstaltungen finden online statt.

An den Augenblick der Entdeckung kann sich wohl jeder erinnern, der schon einmal etwas Außergewöhnliches gefunden hat. Später wird dieser Moment mitunter als „Sensation“ für alle erlebbar. Für  Museen hebt sich der Vorhang jedoch genau dann, wenn er sich für die Öffentlichkeit senkt. Es beginnt eine Arbeit, die man in Ausstellungen zwar gut sieht, aber kaum zur Kenntnis nimmt - die der Restauratorinnen und Restauratoren. Ohne sie gäbe es in der Archäologie wenig zu forschen und kaum etwas zu bestaunen, denn wer sich mit der Vergangenheit beschäftigt, muss diese Augenblick für Augenblick in die Gegenwart zurückholen und dort festhalten. Dies erfordert Kraft, denn alles ist vergänglich.

In seiner Online-Wintervortragsreihe greift das Museum für Archäologie Schloss Gottorf unter dem Motto „Konserviert für die Ewigkeit? Die Herausforderung nach der Sensation“ genau dieses Thema auf. Wissenschaftler aus ganz Deutschland rücken dabei prominente Beispiele in den Fokus.

Als das Museum für Archäologie Schloss Gottorf 2019 und 2020 mehrere Chiffriermaschinen vom Typ Enigma erhielt, gab es nicht nur ein großes Medienecho - beständig wurde an das Museum die Frage gerichtet, wie man diese Objekte, die Jahrzehnte im Ostseewasser gelegen hatten, konservieren wolle.

Diese Frage ist ebenso berechtigt wie alltäglich. Sie stellte sich bei der Entdeckung ägyptischer Grabfunde ebenso wie bei der berühmten Eismumie aus den Alpen. Sie stellt sich beständig bei so großen und komplexen Objekten wie Museumsschiffen. Was passiert, wenn die Sensation verblasst, die Kosten für den Erhalt solcher Gegenstände aber weiterhin anfallen? Wie lange können wir die Grabbeigaben des Tutanchamun, den „Ötzi“ oder die Enigmas in unserer Gegenwart festhalten?

Das Museum für Archäologie lädt dazu ein, diesen und weiteren Fragen im Rahmen seiner Online-Wintervortragsreihe nachzugehen. Lassen Sie sich faszinieren, überraschen und fesseln – nicht von der Entdeckung, sondern von dem langen aber überaus spannenden Weg, der danach folgt.

Die Vortragsreihe findet mit Unterstützung des Fördervereins Archäologie Schloss Gottorf e.V. im Rahmen des Johanna-Mestorf-Kollegs statt. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei. Sie werden live über das Videokonferenzsystem „Zoom“ übertragen. Nach der Anmeldung sendet das Museum den Link für den Zugang zur Videoübertragung zu. Anmeldung erforderlich unter 04621 813222 und service@landesmuseen.sh

Die Termine im Überblick:

Dienstag, 23. November, 19 Uhr

Fit for a King: Tutanchamuns "gläserne" Kissen, "himmlisches" Eisen und Bilder königlicher Macht

Referenten: Christian Eckmann und Katja Broschat, Römisch-Germanisches Zentralmuseum Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, Mainz

Dienstag, 7. Dezember, 19 Uhr

Geschenke – Bürden – Chancen. Der Umgang mit maritimen Großobjekten im Besitz des Deutschen Schifffahrtsmuseums

Referent: Dr. Lars Kröger, Deutsches Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven

Dienstag, 11. Januar, 19 Uhr

"Eismumien" aus skythenzeitlichen Permafrostgräbern des Altai-Hochgebirges: Entdeckung, Freilegung, Bergung

Referent: Prof. Dr. Hermann Parzinger, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin

Dienstag, 1. Februar, 19 Uhr

Der Mann aus dem Eis. Aspekte der Konservierung

Referent: Prof. Dr. med. Oliver Peschel, Institut für Rechtsmedizin in der Ludwig-Maximilians-Universität München

Dienstag, 22. März, 19 Uhr

Enigmas aus der Ostsee. Welche Rolle spielten sie im Zweiten Weltkrieg, wie funktionierten sie und wie können wir diese maritimen Funde restaurieren?

Referenten: Corinna Mayer BA (Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen), Dr. Jochen Viehoff (Heinz Nixdorf Museumsforum, Paderborn), Dr. Jann Witt (Deutscher Marinebund, Laboe)

 

Fotos bieten wir zum Download in unserem Online-Pressecenter an unter Wintervortragsreihe MfA - Landesmuseen Schleswig-Holstein

Bitte beachten Sie bei einer Veröffentlichung die Copyrights.

Abbildung zum Vortrag "Fit for a King" © Roemisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz, Foto Christian Eckmann

Abbildung zum Vortrag  „Geschenke – Bürden – Chancen“ © Deutsches Schifffahrtsmuseum

Abbildung zum Vortrag „Eismumien“ © Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Abbildungen zum Vortrag „Enigmas“ © ALSH

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