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Zum Fressen gern

Sommerausstellung in Kloster Cismar vom 2. Juni bis 18. Oktober

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Zum Fressen gern © Köpcke und Weinhold _Sammlungsfotografen.de
Zum Fressen gern © Köpcke und Weinhold _Sammlungsfotografen.de
Tulpenkanne Zum Fressen gern © Köpcke und Weinhold _Sammlungsfotografen.de
Zum Fressen gern © Köpcke und Weinhold _Sammlungsfotografen.de
Zum Fressen gern © Köpcke und Weinhold _Sammlungsfotografen.de
Zum Fressen gern © Köpcke und Weinhold _Sammlungsfotografen.de
Zum Fressen gern © Köpcke und Weinhold _Sammlungsfotografen.de
Zum Fressen gern © Köpcke und Weinhold _Sammlungsfotografen.de

„Zum Fressen gern“ heißt die Sommerausstellung in Kloster Cismar, die am 2. Juni startet und bis zum 18. Oktober zu sehen sein wird. In 53 Bildern inszenieren die Berliner Fotografen und Gestalter Sebastian Köpcke und Volker Weinhold die zuweilen mehr als 100 Jahre alten Tierpräparate einer naturhistorischen Schausammlung.

Vom Benediktinerstift Admont (Steiermark) waren die Berliner eingeladen worden, zum Motto „Zum Fressen gern“ eine eigene künstlerische Intervention zu liefern. Vor Ort im Naturhistorischen Museum hatten sie die Möglichkeit, historische Präparate mit Objekten des Kulturhistorischen Museums und kostbaren Büchern der weltgrößten Stiftbibliothek in freier Interpretation zu kunstvollen Stillleben zu vereinen. Im Jahr 2016 wurde „Zum Fressen gern“ erstmals in großformatigen Fotografien als Jahresausstellung im Benediktinerstift Admont gezeigt. Jetzt kommt der Fotozyklus für die Sommerausstellung nach Kloster Cismar, in die ehemalige Benediktinerabtei.

In den jetzt in Cismar gezeigten Bildern von Sebastian Köpcke und Volker Weinhold findet sich der Genius Loci wieder, der sich aus der wohltuenden Abgeschiedenheit einer ehrfurchtgebietenden Landschaft, dem strengen Regelwerk des Tages, der kultivierten Würde der Mönche und im Besonderen aus der verlässlichen Kochkunst der liebenswürdigen Küchenfrauen in Admont speist.

Der Fotozyklus mag zuweilen an Jagd- und Küchenstillleben der Renaissance erinnern, an die hintersinnigen Porträts von Arcimboldo, wie an die stilprägenden Musikplakate von Günther Kieser. Damit schaffen Köpcke und Weinhold den Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Ein ganz besonderer Brückenschlag gelingt den Sammlungsfotografen mit einer aktuellen Arbeit, die jetzt erstmals in Cismar zu sehen ist. Volker Weinhold hatte in seinem brandenburgischen Atelier die Pandemieauszeit genutzt und für „Zum Fressen gern“ ein neues Stillleben komponiert. Das Stillleben mit Tulpenkanne, Mauswiesel, Blaumeise und Schmetterlingen ist in der Zeit der Schließung der Museen wegen der Corona-Pandemie in diesem Mai entstanden und nimmt Anleihe im Barock, als Tulpen die Modeblumen waren.

Die Berliner Fotografen und Gestalter Sebastian Köpcke und Volker Weinhold entwickeln seit mehr als zwei Jahrzehnten kulturhistorische Ausstellungen und versuchen mit ihrer Arbeit eine eigene Sicht der Dinge zu vermitteln. Die Fotografie ist für sie dabei oft das Mittel der Wahl, um genauer zu schauen und die Blicke der Betrachter auf das zu lenken, was ihnen wesentlich erscheint. Mehr Infos zur Arbeit der Fotografen unter www.sammlungsfotografen.de auf deren Internetseite.

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10 bis 17 Uhr

Kloster Cismar

Bäderstraße 42
23743 Grömitz/Cismar

Information: 04366 88465 22 und service@landesmuseen.sh

Kurator:

Dr. Carsten Fleischhauer | carsten.fleischhauer@landesmuseen.sh | 04621 813-246


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