Im Jahr100Haus erwartet Sie ein eindrucksvolles Erlebnis: Eine monumentale Installation aus Hafer und Blumen zieht sich vom Foyer bis in die Ausstellungsräume. Die Pflanzen stammen von den Feldern des Museums, wurden gemeinsam mit einer Community geerntet, getrocknet und weiterverarbeitet – ein Werk, das Natur, Handarbeit und Gemeinschaft sichtbar verbindet.
Die britische Künstlerin Rebecca Louise Law (*1980) gehört mit Ihrem Schaffen international zu den bedeutendsten Positionen, wenn es darum geht, Natur und Kunst in einen fesselnden Dialog zu bringen. Ihre Werke sind sinnliche, raumgreifende Erlebnisse, zugleich aber auch stille Botschaften über die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur.
Während der Führung erfahren Sie, wie die Installation entstanden ist, welche Pflanzen verarbeitet wurden und welche Ideen Law mit ihrer Kunst verfolgt. Die Begegnung mit dem Werk eröffnet neue Perspektiven auf das, was uns täglich umgibt – und doch so leicht übersehen wird.
Erwachsene
Hannelore Finck
Landesmuseen SH
+49 (0) 431 65966 22, service@landesmuseen.sh
90 min.
Fiete, der kleine Schlossdrache, ist völlig durcheinander. Sein Schloss, in dem er schon viele Hundert Jahre wohnt, wird renoviert. Schnell hat er noch seinen Schatz in Sicherheit gebracht und nun kann der kleine Schussel sich nicht mehr an das Versteck erinnern. Er vermutet ihn in der Nydamhalle. Um ihn zu finden, benötigt er aber Hilfe... Eine Belohnung ist den Helfenden sicher und Fiete kennt viele tolle Geschichten.
Familien
Astrid Bade
Landesmuseen SH
4 bis 8 Jahre
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
Die britische Künstlerin Rebecca Louise Law hat mit ihrer Installation Grain den ehemaligen Betsaal der Synagoge in Rendsburg in einen sinnlichen Erfahrungsraum verwandelt. Aus Weizen, Gewürzen und getrockneten Blüten entsteht ein schwebendes Feld aus Pflanzen, das den Raum erfüllt – duftend, farbig und überraschend leicht.
In der Führung erhalten Sie besondere Einblicke in die Entstehung des Kunstwerks und seine vielschichtigen Bezüge: zur Geschichte des historischen Synagogenraums, zu jüdischen Traditionen rund um Natur, Gemeinschaft und Dankbarkeit sowie zu Fragen unserer Gegenwart – nach Verbundenheit, Verantwortung und unserem Verhältnis zur Natur.
Erwachsene, Jugendliche
Iris Pertiet
Landesmuseen SH
+49 (0) 4331 440 430, service@landesmuseen.sh
60 min.
Die britische Künstlerin Rebecca Louise Law (*1980) gehört zu den international führenden Künstlerinnen, wenn es darum geht, Natur und Kunst in faszinierende Dialoge zu bringen. Ihre Installationen sind spektakuläre, sinnliche Erlebnisse. Blumen und auch Getreide werden von Law zu raumgreifenden Werken komponiert. Für jedes Projekt sucht sie den Austausch mit Menschen vor Ort: Pflanzen werden eigens angebaut, geerntet, getrocknet und in gemeinsamer Handarbeit verarbeitet. So entstehen nicht nur die Grundlage ihrer Kunstwerke, sondern auch Begegnungen – und ein Bewusstsein dafür, wie eng unser Leben mit der Natur verwoben ist.
Erwachsene
Barbara Breen M.A.
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
Seit 2006 bietet das Büro des Landesbeauftragten für Politische Bildung Lehrkräften Fortbildungen zu verschiedene Facetten jüdischen Lebens in Schleswig-Holstein an.
Jüdisches Leben ist seit über 1600 Jahren in Deutschland verankert, seit über 400 Jahren leben Jüdinnen und Juden auch in Schleswig-Holstein. Wie sah jüdisches Leben früher in Schleswig-Holstein aus, wie sieht es heute aus? Wie können wir mit Jugendlichen über hochsensible, konflikthafte und politisch aufgeladene Themen sprechen; ohne zu überfordern, ohne zu vereinfachen, aber mit Mut, Klarheit und Empathie? Gemeinsam wollen wir die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum Rendsburg erkunden und mit der jüdischen Vorsitzenden der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ins Gespräch kommen. Niedrigschwellige Methoden für die eigene Unterrichtspraxis im Umgang mit Antisemitismus im Allgemeinen und im Kontext des israelbezogenen Antisemitismus nach dem 07. Oktober schließen die Fortbildung ab.
Die Fortbildung wird als Kooperation zwischen dem Landesbeuaftragten für Politische Bildung, dem Jüdischen Museum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein e. V. durchgeführt.
Begrüßung
Freya Elvert, Referentin beim Landesbeauftragten für politische Bildung
Mirjam Gläser, Jüdisches Museum Rendsburg
Führung durch die Dauerausstellung „400 Jahre Gegenwart! Jüdisches Leben in Schleswig-Holstein.“
Mirjam Gläser
Viktoria Ladyshenski, jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Workshop zu israelbezogenem Antisemitismus
Hèdi Bouden, Lehrer in Hamburg, Kulturvermittler und politischer Bildner
Erwachsene
Freya Elvert und Mirjam Gläser
Lehrkräfte können sich über formix für die Veranstaltung anmelden. Die Veranstaltungsnummer lautet GES0323.
240 min.
Eintritt frei
Die britische Künstlerin Rebecca Louise Law (*1980) gehört zu den international führenden Künstlerinnen, wenn es darum geht, Natur und Kunst in faszinierende Dialoge zu bringen. Ihre Installationen sind spektakuläre, sinnliche Erlebnisse. Blumen und auch Getreide werden von Law zu raumgreifenden Werken komponiert. Für jedes Projekt sucht sie den Austausch mit Menschen vor Ort: Pflanzen werden eigens angebaut, geerntet, getrocknet und in gemeinsamer Handarbeit verarbeitet. So entstehen nicht nur die Grundlage ihrer Kunstwerke, sondern auch Begegnungen – und ein Bewusstsein dafür, wie eng unser Leben mit der Natur verwoben ist.
Erwachsene
Hartmut Hein
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
Der Gottorfer Barockgarten war zur Zeit der Gottorfer Herzöge einer der berühmtesten Gärten Nordeuropas. Wie prachtvoll man um 1700 die heute eher schlichte, rekonstruierte Terrassenanlage nach italienischem Vorbild erlebte, ist Thema dieser Gartenführung.
Erwachsene
Annekathrin Dockhorn
Landesmuseen SH
Direkt am Globushaus. Das Globushaus und der Barockgarten liegen nahe der Schlossinsel (etwa 800 Meter Fußweg) und sind leider nicht komplett barrierefrei. Es gibt dort keine Parkmöglichkeiten. Nutzen Sie die kostenfreien Stellplätze auf der Schlossinsel.
Treffpunkt: Globushaus. Das Globushaus und der Barockgarten liegen nahe der Schlossinsel (etwa 800 Meter Fußweg) und sind leider nicht komplett barrierefrei. Es gibt dort keine Parkmöglichkeiten. Nutzen Sie die kostenfreien Stellplätze auf der Schlossinsel.
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
4 €
Der Aufbau diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland brachte angesichts der Shoa, des Kalten Krieges und Nahostkonfliktes große Herausforderungen mit sich. Konrad Adenauer und David Ben-Gurion, die einander persönlich verbunden waren, brachten die Dinge jedoch voran.
Der ehemals NS-Verfolgte und Bonner Journalist Rolf Vogel hat diese beiden Staatenlenker in Wort und Bild begleitet. Zu seinen Interviews und weltbekannten Fotos, die in Beständen der Villa ten Hompel, dokumentiert sind, forschte Stefan Querl – der uns an diesem Abend von seinen zentralen Ergebnissen berichten wird.
Querl leitet den Geschichtsort Villa ten Hompel – das polizeihistorische Forschungs- und Vermittlungs-Institut der Stadt Münster in Westfalen. Er ist Beauftragter gegen Antisemitismus in Münster und Mitglied des Landesvorstandes im Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Nordrhein-Westfalen. Auf Bundesebene gehört er dem geschäftsführenden Vorstand von Gegen Vergessen Für Demokratie e.V. an.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Gegen Vergessen - für Demokratie e.V. und dem Beauftragten für politische Bildung des Landes Schleswig-Holstein statt.
Erwachsene, Jugendliche
Landesmuseen SH
+49 (0) 4331 440 430, service@landesmuseen.sh
90 min.
10 € / erm. 8 €
Knicklandschaft und Erdbeerhöfe, Milchviehwirtschaft, Rapsfelder und Küstenschutz: Ein Blick vor die eigene Haustür in Schleswig-Holstein zeigt mit diesen zugleich kulturell geformten Vorstellungen und identitätsstiftenden Bildern eindrücklich die vielfältigen Verflechtungen von Mensch und Natur in Form einer vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaft mit domestizierter Tierwelt. Natur erscheint hier als eine intensiv genutzte und scheinbar unbegrenzte Ressource.
Aktuelle Ansätze kulturwissenschaftlicher Umweltforschung aufgreifend, wird die Tagung den Blick auf die vielfältig verflochtenen Mensch-Natur-Beziehungen richten.
Als Gesellschaft für Volkskunde in Schleswig-Holstein wollen wir unterschiedliche Menschen zusammenbringen: Eingeladen sind Forschende und Studierende der Kultur-, Sozial-, Geistes- und Naturwissenschaften, in Vereinen, Umweltverbänden oder NGO‘s aktive Personen sowie alle, die in Beruf oder Freizeit mit der Natur in Beziehungen stehen und Lust haben, über diese scheinbare Selbstverständlichkeit nachzudenken und sich auszutauschen.
Das Programm im Überblick
- ab 9:00 – Einlass und Anmeldung
- 10:00 – Begrüßung
- 10:30 – Michaela Fenske: Möglichkeiten sehen: Warum die Europäische Ethnologie die mehr als menschliche Perspektive braucht
- 11:15 – Kaffeepause
- 11:45 – Philip Lüth: Siedlungsdynamik und Gewässerräume: Nutzungsstrategien an Schleswig-Holsteins Binnenseen im diachronen Wandel
- 12:30 – Mittagspause
- 13:30 – Thematische Kurzführungen durch das Freilichtmuseum
- 14:45 – Kyra Fuhrmeister-Hardt: „Ich bin Jägerin“: Körperlichkeit und Umweltbeziehungen über das Medium Fleisch
- 15:15 – Nadine Wagener-Böck: Keine Wackelaugen für Tannenzapfen? Über Schule als mehr-als-menschliche Angelegenheit im Anthropozän
- 15:45 – Abschlussworte
- ab 16:00 – Ausklang bei Kaffee
Gesellschaft für Volkskunde in Schleswig-Holstein e.V. (GVSH)
Eine Anmeldung ist ausschließlich über GVSH möglich. Zum elektronischen Anmeldeformular kommen Sie HIER...
Der Teilnahmebeitrag beträgt inklusive Verpflegung & Getränken 25 € pro Person. Ermäßigt für Studierende, Volontär*innen und Erwerbslose 10 €. Es empfiehlt sich eine zeitnahe Anmeldung, da die Plätze begrenzt sind.
Ort: Günther-Fielmann-Kolleg im Jahr100Haus.
Am 17. August 1863 entdeckte Conrad Engelhardt im Nydam-Moor bei Sonderborg die Überreste eines Ruderbootes, das heute als das Nydamboot weltweit bekannt ist.Neben dem Nydamboot sind dort zwei weitere Schiffe und zahlreiche Gegenstände wie Waffen und Schmuck entdeckt worden. Wissenschaftler*innen haben herausgefunden, dass das Nydam-Moor in der Eisenzeit ein Opferplatz für Kriegsbeute war. Eine Auswahl dieser Funde ist in der Ausstellung zu sehen. Die Entdeckungsgeschichte, der eisenzeitliche Schiffbau und die Seeschifffahrt sowie die Rezeptionsgeschichte des Bootes werden ebenfalls thematisiert.
Erwachsene, Familien
Jörg Friedrichsen
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.