Ferien? Bienen machen keinen Urlaub! Die fleißigen Insekten sind auch im Freigelände zu beobachten und produzieren Museumshonig. Martin Liebenthal, der ehrenamtlich im Museum die Bienen hegt und pflegt, beobachtet zusammen mit Ihnen, wo und wie Bienen im Museum wohnen und arbeiten und wie Honig entsteht. Mit vielen Bildern und einem Einblick in einen Bienenstock lernen Sie dabei viel Wissenswertes über den Lebenszyklus der Bienen und warum sie so wichtig sind für die Umwelt.
Familien, Kinder
Martin Liebenthal
Landesmuseen SH
90 min.
Materialkosten (können vor Ort entrichtet werden)
zzgl. Eintritt
Beute machen oder verhungern? Am Burggraben auf der Museumsinsel können alle ausprobieren, wie schwer oder leicht es für unsere Vorfahren war, Jagdbeute zu machen. Dafür stehen originalgetreue Nachbauten von steinzeitlichen Langbögen zur Verfügung.
Kinder, Familien, Erwachsene
Claudia Ziegeler
Landesmuseen SH
Ab 10 Jahre
Eintritt frei
Blütenpracht im Überfluss: Erleben Sie die faszinierenden Rauminstallationen von Rebecca Louise Law, die Natur in monumentale Kunst verwandelt. Inspiriert von dieser nachwirkenden Reise widmen wir uns im Anschluss der Entschleunigung: Mit Nadel und Garn fangen wir die florale Ästhetik ein und besticken ein exklusives Lesezeichen mit Blütenmotiven – ein handgefertigtes Andenken an einen Tag voller Sinnlichkeit.
Erwachsene
Astrid Bade
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
120 min.
Pflanzen und Kräuter wurden im Alltag der Wikinger vielfältig verwendet. Früchte, Wurzeln, Stängel und Blätter landeten nicht nur im Kochtopf. Mit ihnen wurden auch Speisen gewürzt, Stoffe gefärbt oder sie dienten als Medizin. Sogar als Pflaster taugten sie. Was alles aus Kräutern hergestellt werden kann, probieren die Kinder hierbei gemeinsam mit ihren (Groß-)Eltern aus.
Kinder, Familien
Dana Hinck
Landesmuseen SH
Ab 8 Jahre
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
+49 (0) 4621 813 122, service@landesmuseen.sh
120 min.
10 € (mit der kostenlos erhältlichen Museumscard für Kinder: 5 €). Bei Besuch mehrerer Ferienspäße in derselben Woche zahlen erw. Begleitpersonen am 1. Tag 10 €, danach nur 5 € pro Tag.
Am 17. August 1863 entdeckte Conrad Engelhardt im Nydam-Moor bei Sonderborg die Überreste eines Ruderbootes, das heute als das Nydamboot weltweit bekannt ist. Neben dem Nydamboot sind dort zwei weitere Schiffe und zahlreiche Gegenstände wie Waffen und Schmuck entdeckt worden. Wissenschaftler*innen haben herausgefunden, dass das Nydam-Moor in der Eisenzeit ein Opferplatz für Kriegsbeute war. Eine Auswahl dieser Funde ist in der Ausstellung zu sehen. Die Entdeckungsgeschichte, der eisenzeitliche Schiffbau und die Seeschifffahrt sowie die Rezeptionsgeschichte des Bootes werden ebenfalls thematisiert.
Erwachsene, Familien
Jörg Friedrichsen
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
In diesem zweitägigen Kursus entsteht unter fachkundiger Anleitung Schritt für Schritt ein Rundschild – von der rohen Planke aus Lindenholz bis hin zum fertigen Schild. Die Teilnehmenden arbeiten mit weitgehend historischen Werkzeugen und traditionellen Techniken. Ziel ist ein funktionaler, historisch nachvollziehbarer Rundschild, der sowohl handwerklich als auch optisch überzeugt. Der Workshop richtet sich an alle ab 16 Jahren, die Interesse an historischem Handwerk, Reenactment oder experimenteller Archäologie haben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – handwerkliche Neugier und Freude am Arbeiten mit traditionellen Materialien genügen.
Programm Tag 1, 16.07.2026
Der erste Tag startet mit einer kurzen Einführung in das frühmittelalterliche Werkzeugsortiment. Anschließend werden die Eigenschaften von Holz sowie der fachgerechte und materialschonende Umgang damit erläutert. Im praktischen Teil erfolgt die Herstellung des Schildrohlings: Die einzelnen Planken werden verleimt, zugesägt und abgezogen. Abschließend wird der Rohling zum Rand hin ausgeschliffen, um die typische Schildform zu erzeugen und mit Ziegenhaut zu bespannen.
Programm Tag 2, 13.08.2026
Der zweite Tag beginnt mit einem Rundgang im Freigelände, bei dem die Verwendung des Baumaterials Holz im Frühmittelalter anschaulich erläutert wird. Anschließend erfolgt die Fertigstellung des Schilds: Die Löcher zur Randbefestigung werden gebohrt und der Schildrand anschließend vernäht. In einem letzten Arbeitsschritt wird der Schild mit einem geschmiedeten Schildbuckel und einem stabilen Griff versehen.
Erwachsene, Jugendliche
Tobias Molz
Landesmuseen SH
Kosten: 295 € p.P. (inkl. Material und zzgl. Museumseintritt). Anmeldung unter: www.schildwerkstatt.de/Kurse. Bitte denken Sie daran, sich Verpflegung für den Tag mitzubringen. Der Museumseintritt ist nicht in der Kursgebühr enthalten und nur einmal am ersten Tag zu entrichten.
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
295 € (inkl. Material)
zzgl. Eintritt
Diese kleinen hohlen Toneier werden in Osteuropa - vor allem in der Gegend um Kiew - seit dem 10. Jahrhundert hergestellt. Als Symbol der Auferstehung spielt das Ei in der christlichen Kirche des Ostens eine wichtige Rolle. Ein Exemplar wurde auch in Haithabu gefunden. Bei diesem offenen Angebot kann man mehr darüber erfahren und sein eigenes Kiewer Ei fertigen.
Kinder, Familien, Erwachsene, Jugendliche
Astrid Bade
Landesmuseen SH
Ab 8 Jahre
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
Gespielt wurde schon immer gern. Als Zeitvertreib, aber auch, um daraus zu lernen. So haben die Kinder einst beim Kegeln, Hufeisenwerfen oder dem Reiten mit dem Steckenpferd ihre Geschicklichkeit oder ihre Schnelligkeit geübt. Manche Spiele waren aber auch einfach nur magisch. Gemeinsam mit ihren (Groß-)Eltern probieren die Kinder bei diesem Ferienspaß vieles aus und erfahren, wie der Alltag eines Kindes im Mittelalter aussah (falls es regnet, spielen wir drinnen).
Erwachsene, Kinder
Claudia Ziegeler
Landesmuseen SH
6 bis 10 Jahre
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
120 min.
10 € (mit der kostenlos erhältlichen Museumscard für Kinder: 5 €). Bei Besuch mehrerer Ferienspäße in derselben Woche zahlen erw. Begleitpersonen am 1. Tag 10 €, danach nur 5 € pro Tag. Bei Vorlage des Tickets reduziert sich der Eintritt in die Sonderausstellung einmalig um 5 €.
Die britische Künstlerin Rebecca Louise Law (*1980) gehört zu den international führenden Künstlerinnen, wenn es darum geht, Natur und Kunst in faszinierende Dialoge zu bringen. Ihre Installationen sind spektakuläre, sinnliche Erlebnisse. Blumen und auch Getreide werden von Law zu raumgreifenden Werken komponiert. Für jedes Projekt sucht sie den Austausch mit Menschen vor Ort: Pflanzen werden eigens angebaut, geerntet, getrocknet und in gemeinsamer Handarbeit verarbeitet. So entstehen nicht nur die Grundlage ihrer Kunstwerke, sondern auch Begegnungen – und ein Bewusstsein dafür, wie eng unser Leben mit der Natur verwoben ist.
Erwachsene
Hartmut Hein
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
Früher lebten die Menschen auf den Höfen mit ihren Tieren unter einem Dach – ob Pferde, Kühe, Ziegen, Hühner oder Schafe. Warum Wolle für den Alltag so wichtig war, entdecken die Kinder bei einem Rundgang durch das Museumsgelände und verschiedene historische Häuser. Anschließend können sie selbst ausprobieren, was man alles aus Wolle herstellen kann: Mit der Filztechnik entsteht aus weichen Fasern ein eigenes kleines Werkstück zum Mitnehmen.
Kinder
Dagmar von Karmainsky
Landesmuseen SH
Ab 6 Jahre
+49 (0) 431 65966 22, service@landesmuseen.sh
120 min.
10 € (mit der kostenlos erhältlichen Museumscard 5 €)