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  • Guido Wendt

Gottorfer Vorstand wird Mitglied der neuen Landesregierung

Guido Wendt, Kaufmännischer Vorstand und Geschäftsführer der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, wechselt mit Vereidigung der neuen Landesregierung am 29. Juni 2022 in das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Auf Wunsch von Ministerin Karin Prien übernimmt der 45jährige Schleswig-Holsteiner in der Landeshauptstadt die Position des Staatssekretärs für Kultur und Wissenschaft.

In seiner bisherigen Funktion trieb Wendt neun Jahre lang die Modernisierung des größten Kulturbetriebs des Landes zusammen mit seinem Vorstandskollegen Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim voran. Auf dem Hesterberg in Schleswig entstand unter seiner Regie das mordernste Museumsdepot Norddeutschlands, die Modernisierung des mittlerweile zum UNESCO Welterbe gehörenden Wikinger Museums Haithabu und die Errichtung des Jahr100Hauses im Freilichtmuseum Molfsee wurden abgeschlossen. Derzeit befinden sich das Kloster Cismar und das Jüdische Museum in Rendsburg in umfangreichen Sanierungsprozessen.

Neben sieben Museen gehört zur Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen auch das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie (ZBSA). Dieses Forschungsinstitut ist einer der wichtigsten außeruniversitären Partner im Exzellenzcluster ROOTS. Derzeit wird die Fusion des ZBSA mit dem Römisch Germanischen Zentralmuseum, einem Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, vorbereitet. 

Jährlich besuchen rund 450.000 Besucherinnen und Besucher die sieben Museen der Stiftung. Der Etat der Schleswig-Holsteinischen Landesmuseen beläuft sich  jährlich auf ca. 20 Millionen Euro.

„Man kann Herrn Wendt zu seiner neuen Aufgabe natürlich nur gratulieren, und der Landesregierung im übrigen auch. Ich bin mir ganz sicher, dass er sich im Ministerium innerhalb kürzester Zeit erfolgreich eingearbeitet haben wird und für die Kultur und die Wissenschaft in Schleswig-Holstein in den nächsten Jahren viel Gutes bewirkt. Wir alle in den Museen haben sehr gerne mit Herrn Wendt zusammengearbeitet, weil er bei allen Herausforderungen immer visionär gedacht und gehandelt hat und bei allen Anstrengungen stets auf einen fairen und überaus angenehmen Umgang unter den Kolleginnen und Kollegen bedacht gewesen ist“, sagte Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim, der bis ein neuer Kaufmännischer Vorstand gefunden ist die Stiftungsgeschäfte alleinverantwortlich führen wird. 

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