Im Rahmen dieser Führung machen wir einen Gang zum Garten an der Apotheke. Dort sind Heilkräuter angepflanzt, die traditionell bei verschiedenen Krankheiten und Leiden zum Einsatz kamen.
Erwachsene
Renate Voß M.A.
Landesmuseen SH
+49 (0) 431 65966 22, service@landesmuseen.sh
60 min.
Der menschliche Körper steht im Zentrum des Werkes des spanischen Künstlers César Orrico (geb. 1984 in Logroño). Man sieht seinen bis ins feinste Detail ausgearbeiteten Bronzeskulpturen nicht nur die akribische Beschäftigung mit der Anatomie des Menschen an, sondern auch die Auseinandersetzung mit Kunst, Mythen und Göttern der Antike. Dabei bleibt der Künstler aber nicht bei der oberflächlichen Nachahmung antiker Formen, sondern taucht gemeinsam mit seinen Figuren tief ein in die Geschichten und Rituale aus dem griechischen und römischen sowie dem nordisch-keltischen Altertum und deutet sie neu. Seine meist introvertierten Charaktere transportieren auf eine sehr sinnliche Weise die Idee des „Numen“, des göttlichen Funkens, etwas Ungreifbarem, Übernatürlichem das in der Welt wirkt.
Bei diesem Rundgang werden wir den Figuren von César Orrico begegnen und auch ihr Zusammenspiel mit den gusseisernen Objekten der Dauerausstellung erleben, die sich vielfach ebenfalls auf die Antike beziehen.
Erwachsene
Lindsay Koch
Landesmuseen SH
+49 (0) 4331 43370 22, service@landesmuseen.sh
60 min.
Wer Lust hat, etwas zu flechten, kommt einfach vorbei. Keine Anmeldung erforderlich. Dauer: ab 30 Minuten. Material: Peddigrohr, Holz, Weide. Ort: Bandreißerkate. Weitere Infos gibt es bei der Korbmacherei Sell: https://www.korbmacherei-sell.de
Korbmacherei Sell
270 min.
ab 10 € für Kursgebühr und Material
zzgl. Eintritt
Wie sind die Ressourcen auf unserer Welt verteilt? Welche Auswirkungen hat das auf unsere Natur? Mit diesen Fragen im Blick starten wir mit einer kurzen Führung durch die Ausstellung der Künstlerin Rebecca Louise Law, der das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen liegt. Die Sonderausstellung dient dabei als Ausgangspunkt, um globale Zusammenhänge rund um Blumen, Konsum und Umwelt sichtbar zu machen. Im anschließenden interaktiven Weltverteilungsspiel setzen sich alle mit der globalen Verteilung von Bevölkerung und CO₂-Emissionen auseinander. Danach rückt die Natur in den Mittelpunkt – als Ressource, Lebensraum und Handelsgut. Die Veranstaltung lädt dazu ein, eigene Perspektiven zu hinterfragen und neue Verbindungen zu entdecken.
Familien, Kinder
Liva Gramlow M.A.
Landesmuseen SH
Ab 10 Jahre
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
90 min.
6 € (mit der kostenlos erhältlichen Museumscard für Kinder: ohne Eintritt)
zzgl. Eintritt
Die britische Künstlerin Rebecca Louise Law (*1980) gehört zu den international führenden Künstlerinnen, wenn es darum geht, Natur und Kunst in faszinierende Dialoge zu bringen. Ihre Installationen sind spektakuläre, sinnliche Erlebnisse. Blumen und auch Getreide werden von Law zu raumgreifenden Werken komponiert. Für jedes Projekt sucht sie den Austausch mit Menschen vor Ort: Pflanzen werden eigens angebaut, geerntet, getrocknet und in gemeinsamer Handarbeit verarbeitet. So entstehen nicht nur die Grundlage ihrer Kunstwerke, sondern auch Begegnungen – und ein Bewusstsein dafür, wie eng unser Leben mit der Natur verwoben ist.
Erwachsene
Hartmut Hein
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
Der Feldrittersporn – einst ein vertrauter Begleiter auf vielen Äckern – steht heute für die schwindende Farbenvielfalt unserer Kulturlandschaft. Diese Tagung lädt Sie ein, neue Perspektiven zu entdecken: Wie können wir gemeinsam Landwirtschaft gestalten, die ökologisch verantwortungsvoll und zugleich wirtschaftlich tragfähig ist? Erfahren Sie, wie moderne Anbaumethoden und gezielte Naturschutzmaßnahmen zusammenwirken können, um Lebensräume zu sichern und Biodiversität zu fördern. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen – für mehr Vielfalt auf unseren Feldern und eine nachhaltige Zukunft.
Erwachsene
Dr. Kerstin Poehls
Bitte melden Sie sich per Email an: anmeldung@loki-schmidt-stiftung.de, Betreff: „Tagung Blume des Jahres“, Anmeldefrist 18.06.2026. Ort der Tagung: Jahr100Haus Molfsee
40 € zzgl. erm. Eintritt
Die britische Künstlerin Rebecca Louise Law (*1980) gehört zu den international führenden Künstlerinnen, wenn es darum geht, Natur und Kunst in faszinierende Dialoge zu bringen. Ihre Installationen sind spektakuläre, sinnliche Erlebnisse. Blumen und auch Getreide werden von Law zu raumgreifenden Werken komponiert. Für jedes Projekt sucht sie den Austausch mit Menschen vor Ort: Pflanzen werden eigens angebaut, geerntet, getrocknet und in gemeinsamer Handarbeit verarbeitet. So entstehen nicht nur die Grundlage ihrer Kunstwerke, sondern auch Begegnungen – und ein Bewusstsein dafür, wie eng unser Leben mit der Natur verwoben ist.
Erwachsene
Uwe Ziewitz
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
Dieses Jahr steht im Eisenkunstguss Museum anlässlich der Ausstellung „César Orrico. Numen“ (MEHR...) alles unter dem Motto Antike und Antikenrezeption. Zwar werden zahlreiche Kunstwerke der griechischen und römischen Antike sowie die von der antiken Kunst inspirierten Arbeiten des spanischen Künstlers César Orrico, überwiegend in heroischer Nacktheit gezeigt, doch die Menschen im antiken Alltag waren meist bekleidet. Die antiken Gewänder unterscheiden sich stark von unserer heutigen Kleidung und auch in den Ländern der klassischen Antike gibt es Unterschiede. So gelten beispielsweise für die römische Staatstracht ganz andere Regeln als für die Kleidung im antiken Griechenland.
Im Zuge dieses interaktiven Formates mit der Möglichkeit zum Ausprobieren und Anfassen, wird uns Frau Andrea Grotzke von der Antikensammlung in Kiel verschiedene antike Kleidungsstücke näher bringen. Sie wird Beispiele zeigen, über die Formen und Farben und die Herstellung der Gewänder berichten und wer möchte, kann sich von ihr ganz stilecht einkleiden lassen.
Andrea Grotzke von der Antikensammlung in Kiel, Thekla Kock, M.A.
Landesmuseen SH
+49 (0) 4331 43370 22, service@landesmuseen.sh
90 min.
Schmuck und Spielsteine aus Bernstein waren schon zur Zeit der Wikinger sehr beliebt. Der in Haithabu verarbeitete Bernstein kam überwiegend von den Stränden der Ostsee. Fast in jedem Haushalt wurde Bernstein mit einfachen Werkzeugen verarbeitet; aber auch spezialisierte Handwerker schufen daraus wahre Schätze. An diesem Wochenende können große und kleine Wikinger selbst Hand anlegen: Aus Bernstein, dem "Gold der Ostsee", werden durch fleißiges Schleifen und Polieren kleine Schmuckanhänger und Spielfiguren angefertigt. Dieter Graesch zeigt, wie es geht. Am Ende kann jeder seinen eigenen Schatz mit nach Hause nehmen.
Ein kleiner Hinweis: Auch Wikinger brauchen Pausen. Bei unseren Wikingern handelt es sich zumeist um Freiwillige, die uns in ihrer Freizeit unterstützen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Mitmach-Aktion nicht durchgehend präsentiert werden kann.
Familien, Jugendliche, Kinder
Dieter Graesch
Landesmuseen SH
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
Materialkosten
zzgl. Eintritt
Auch in diesem Jahr entführen Darstellende der Interessengemeinschaft historischer Alltag Sie für zwei Tage in längst vergangene Zeiten. Tauchen Sie ein in die häusliche Lebenswelt ohne Strom und Heizung. Und lassen Sie sich von Reisenden und Walfängern von ihren Abenteuern erzählen. Was und wie wird vor 200 Jahren gekocht? Wie kleiden sich Mann und Frau? Und was passiert damals eigentlich ansonsten so in den Herzogtümern Schleswig und Holstein? Finden Sie es heraus!
Familien, Erwachsene
Nils Kagel
Landesmuseen SH
normaler Eintrittspreis, siehe Besuch