Die britische Künstlerin Rebecca Louise Law (*1980) gehört zu den international führenden Künstlerinnen, wenn es darum geht, Natur und Kunst in faszinierende Dialoge zu bringen. Ihre Installationen sind spektakuläre, sinnliche Erlebnisse. Blumen und auch Getreide werden von Law zu raumgreifenden Werken komponiert. Für jedes Projekt sucht sie den Austausch mit Menschen vor Ort: Pflanzen werden eigens angebaut, geerntet, getrocknet und in gemeinsamer Handarbeit verarbeitet. So entstehen nicht nur die Grundlage ihrer Kunstwerke, sondern auch Begegnungen – und ein Bewusstsein dafür, wie eng unser Leben mit der Natur verwoben ist.
Erwachsene
Marianne Rojek
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
Unsere freien Mitarbeiter*innen begleiten Sie durch die rekonstruierte Siedlung am Haddebyer Noor. Auf schmalen Bohlenwegen, zwischen lehmverputzten Flechtwandhäusern und auf der Landebrücke im Hafen kann man mit allen Sinnen in die Welt der Wikinger eintauchen. Hinter jeder Tür gibt es etwas Neues zu entdecken: Unterschiedliche Baukonstruktionen und die Einrichtung der Wohnbereiche und Werkstätten machen den Rundgang zu einem spannenden Ausflug in die Zeit vor 1000 Jahren.
Erwachsene, Familien, Jugendliche
Wiebke Eckhardt
Landesmuseen SH
Treffpunkt: Kasse Wikinger Häuser Haithabu. Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
+49 (0) 4621 813 122, service@landesmuseen.sh
60 min.
Die britische Künstlerin Rebecca Louise Law hat mit ihrer Installation Grain den ehemaligen Betsaal der Synagoge in Rendsburg in einen sinnlichen Erfahrungsraum verwandelt. Aus Weizen, Gewürzen und getrockneten Blüten entsteht ein schwebendes Feld aus Pflanzen, das den Raum erfüllt – duftend, farbig und überraschend leicht.
In der Führung erhalten Sie besondere Einblicke in die Entstehung des Kunstwerks und seine vielschichtigen Bezüge: zur Geschichte des historischen Synagogenraums, zu jüdischen Traditionen rund um Natur, Gemeinschaft und Dankbarkeit sowie zu Fragen unserer Gegenwart – nach Verbundenheit, Verantwortung und unserem Verhältnis zur Natur.
Erwachsene, Jugendliche
Barbara Breen
Landesmuseen SH
+49 (0) 4331 440 430, service@landesmuseen.sh
60 min.
Aufgrund des feuchten Bodens und nie stattgefundener Überbauung zeichnet sich Haithabu durch eine einzigartige organische Funderhaltung aus. Wie kaum an einem anderen Ort haben die Archäologen neben einer Unmenge von Bauhölzern auch eine große Zahl hölzerner Alltagsgegenstände geborgen. Darunter fand sich Geschirr in vielerlei Größen und Formen: Schöpfer und Kellen, Spatel und Löffel aus verschiedenen Hölzern und teilweise reich verziert. Dieser Detailreichtum spiegelt eindrucksvoll das Können ihrer Hersteller wider. „Nemi“ Steffen Jost hat sich vor allem diesen alltäglichen Dingen verschrieben und schnitzt mit viel Liebe zum Detail kunstvolle Objekte nach archäologischen Vorbildern. Einfach vorbeikommen und zuschauen. Und natürlich kann das eine oder andere gute Stück für den heimischen Haushalt auch erworben werden.
Bitte berücksichtigen Sie: Auch Wikinger brauchen Pausen. Bei unseren Wikingern handelt es sich zumeist um Freiwillige, die uns in ihrer Freizeit unterstützen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass das angekündigte Handwerk/die angekündigten Aktionen nicht durchgehend präsentiert werden können.
Erwachsene, Familien, Kinder
Steffen Jost
Landesmuseen SH
Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
normaler Eintrittspreis, siehe Besuch
Herbstliche Motive, kreative Designs oder persönliche Wünsche können mit der Tiefdruckpresse ausprobiert werden. Hier erlebt man hautnah, wie aufwendig und faszinierend dieses Verfahren ist. Wir fertigen von einer ausgearbeiteten Platte ein ganz persönliches Unikat zum Mitnehmen an – ganz ohne Vorkenntnisse.
Erwachsene, Familien
Charlotte Bunse, Dagmar von Karmainsky
Landesmuseen SH
Ab 8 Jahre
Herbstliche Motive, kreative Designs oder persönliche Wünsche können mit der Tiefdruckpresse ausprobiert werden. Hier erlebt man hautnah, wie aufwendig und faszinierend dieses Verfahren ist. Wir fertigen von einer ausgearbeiteten Platte ein ganz persönliches Unikat zum Mitnehmen an – ganz ohne Vorkenntnisse.
Erwachsene, Familien
Charlotte Bunse, Dagmar von Karmainsky
Landesmuseen SH
Ab 8 Jahre
„Viel Volk war für diese Arbeit zusammengekommen. Einige fällten Bäume, einige glätteten die Stämme, wieder andere schlugen Schiffsnägel und manche schafften Bauholz heran.” (Óláfs saga Tryggvasonar, Kap. 88)
An diesem Wochenende versammeln sich fleißige Bootsbauer aus Deutschland, Dänemark und den angrenzenden Ländern auf dem Werftplatz bei den Wikinger Häusern in Haithabu. Erleben Sie, wie auf der Helling ausschließlich mit wikingerzeitlichen Handwerkstechniken eine originalgetreue Kopie des fast acht Meter langen Gislinge-Bootes entsteht. Das Original datiert in das Jahr 1130 und gilt als das „letzte Wikingerschiff“. Es wurde 1993 im trockengelegten Lammefjord auf der dänischen Insel Seeland gefunden... Gemeinsam arbeiten die Bootsbauer an Planken und Spanten, fertigen Mast und Ruder.
Erwachsene, Familien, Jugendliche, Kinder
Kai Zausch
Landesmuseen SH
Das Wikinger Museum Haithabu besteht aus einem Ausstellungshaus und einem Freigelände mit rekonstruierten Wikinger Häusern. Der Parkplatz befindet sich nahe des Ausstellungshauses. Um vom Parkplatz zu den rekonstruierten Häusern zu kommen, sollten Sie 20 Minuten Fußweg einplanen.
normaler Eintrittspreis, siehe Besuch
Wolle, Fäden, Schnüre, das waren wichtige Utensilien im Alltag früherer Zeiten. Wozu all diese Dinge gebraucht wurden und wie eine fast vergessene Handarbeit funktioniert, können hier alle gemeinsam ausprobieren. Dabei erfordert es einiges Geschick, bis bunte Schnüre oder Freundschaftsbänder entstehen.
Kinder, Familien
Charlotte Bunse
Landesmuseen SH
Ab 7 Jahre
Die britische Künstlerin Rebecca Louise Law (*1980) gehört zu den international führenden Künstlerinnen, wenn es darum geht, Natur und Kunst in faszinierende Dialoge zu bringen. Ihre Installationen sind spektakuläre, sinnliche Erlebnisse. Blumen und auch Getreide werden von Law zu raumgreifenden Werken komponiert. Für jedes Projekt sucht sie den Austausch mit Menschen vor Ort: Pflanzen werden eigens angebaut, geerntet, getrocknet und in gemeinsamer Handarbeit verarbeitet. So entstehen nicht nur die Grundlage ihrer Kunstwerke, sondern auch Begegnungen – und ein Bewusstsein dafür, wie eng unser Leben mit der Natur verwoben ist.
Erwachsene
Marianne Rojek
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.
Am 17. August 1863 entdeckte Conrad Engelhardt im Nydam-Moor bei Sonderborg die Überreste eines Ruderbootes, das heute als das Nydamboot weltweit bekannt ist. Neben dem Nydamboot sind dort zwei weitere Schiffe und zahlreiche Gegenstände wie Waffen und Schmuck entdeckt worden. Wissenschaftler*innen haben herausgefunden, dass das Nydam-Moor in der Eisenzeit ein Opferplatz für Kriegsbeute war. Eine Auswahl dieser Funde ist in der Ausstellung zu sehen. Die Entdeckungsgeschichte, der eisenzeitliche Schiffbau und die Seeschifffahrt sowie die Rezeptionsgeschichte des Bootes werden ebenfalls thematisiert.
Erwachsene, Familien
Jörg Friedrichsen
Landesmuseen SH
+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh
60 min.